Nachfolge für Christoph Heidelbach Provinzial Asset Management ordnet Geschäftsführung neu

Ulrich Scholten (l.) und Patrick Köper rücken in die Geschäftsführung der ProAM.

Ulrich Scholten (l.) und Patrick Köper rücken in die Geschäftsführung der ProAM. Bildquelle: ProAM

Ulrich Scholten und Patrick Köper gehören seit dem 1. August der Geschäftsführung der Provinzial Asset Management (ProAM) an. Scholten, Finanzvorstand der Provinzial Holding, führt das Gremium künftig als Vorsitzender und behält zugleich sein Vorstandsmandat im Konzern. Damit steuert der Konzern-Finanzvorstand die Kapitalanlagetochter in Personalunion. Beide teilen sich die Aufgaben von Christoph Heidelbach, der nach 14 Jahren in der Geschäftsführung auf eigenen Wunsch ausgeschieden ist.

Scholten verantwortet in der neuen Aufstellung Unternehmensstrategie, Interne Revision, Compliance, Risikomanagement, Geldwäsche und Datenschutz. Köper steigt als Geschäftsführer für Middle und Back Office ein und übernimmt Investmentstrategie, strategische Asset-Allokation, Kapitalanlage-Controlling sowie Rechnungswesen und Bilanzen. Zuvor leitete er im Provinzial Konzern den Bereich Investmentmanagement und Transformation Finanzen.

 

Schick und Schlüter behalten ihre Zuständigkeiten

Die beiden weiteren Geschäftsführer bleiben in ihren Funktionen. Christian Schick verantwortet das Portfoliomanagement Renten und Aktien, Private Equity und Private Debt sowie Infrastruktur. Jan Schlüter steuert das Portfoliomanagement Immobilien, das Beteiligungsmanagement und die Immobilienfinanzierung für Privat- und Gewerbekunden.

Heidelbach gehörte der Geschäftsführung des Vermögensverwalters seit 2012 an und stand ihr seit 2020 vor. Im Provinzial Konzern arbeitete er seit 2008, zunächst als Hauptabteilungsleiter Risiko- und Investmentmanagement bei der Provinzial Nord West Holding. Gründe für den Abgang nennt das Unternehmen nicht, ebenso wenig eine Anschlussaufgabe. Die ProAM verwaltet an den Standorten Münster und Düsseldorf rund 50 Milliarden Euro – die Kapitalanlagen des Konzerns sowie Mandate weiterer institutioneller Kunden.

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