Projektentwicklungen und Bestandsobjekte Hansainvest Real Assets legt Immobilienfonds auf

Logistikzentrum Versandhändler Amazon

Der Versandhändler Amazon betreibt in Rheinberg (Nordrhein-Westfalen) ein imposantes Logistikzentrum: Der Immobilien-Asset-Manager Hansainvest Real Assets will einen Fonds mit Logistikimmobilien bestücken. Foto: Imago Images, Hans Blossey

Hansainvest Real Assets hat einen weiteren offenen Investmentfonds für institutionelle Anleger aufgelegt und das neue Anlagevehikel, das als Spezial-AIF konzipiert wurde, Hansa Europe Logistic Fund getauft. Der auf Immobilien- und Infrastruktur spezialisierte Asset Manager mit Sitz in Hamburg will den Fonds mit hochwertigen Projektentwicklungen und Bestandsobjekte im Bereich Logistik bestücken und zwischen 350 Millionen und 450 Millionen Euro in Immobilien investieren.

Die Fondsmanager haben es auf Immobilien in den Risikoklassen Core- und Core-plus abgesehen. Core-Immobilien bergen für Anleger im Vergleich der Risikoklassen die geringsten Ausfallwahrscheinlichkeiten. Sie zeichnen sich durch ihre erstklassige Lage sowie die Qualität der Mieterbasis aus, haben also einen sehr hohen Vermietungsstand bei sehr guter Bonität der Mieter. Demgegenüber finden sich Objekte der Risikoklasse „Core Plus“ meist in aussichtsreichen 1-B-Lagen und weisen daher Entwicklungspotenziale auf. Die Pläne der Hanseaten sehen vor, dass Core-Immobilien mit einem Anteil von rund 70 Prozent das größere Gewicht im Portfolio einnehmen, während Core-plus-Objekte für etwa 30 Prozent der Anlagen stehen. 

Hansainvest Real Assets will mit dem neuen Fonds vom Boom des Handels über das Internet profitieren. Nicholas Brinckmann, Sprecher der Geschäftsführung von Hansainvest Real Assets, betont, dass Logistikanlagen aufgrund des weiterhin starken Wachstums des E-Commerce ein nachhaltig interessantes Risiko-Rendite-Profil haben. „Daher werden wir hier weiter investieren.“

Auf dem Einkaufszettel stehen Logistikimmobilien in, wie es heißt, „etablierten Mikrolagen“ in Europa. Bei seiner Suche nach passenden Objekten konzentrieren sich die Hanseaten vor allem auf Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten. Dem Portfolio könnten aber auch Investments beispielsweise in Finnland, Spanien und Polen beigemischt werden.