Prix Pictet Pictet präsentiert Siegerfotos in Stuttgart

Impression der Ausstellung: Der Prix Pictet nutzt die Kraft der Fotografie, um die Aufmerksamkeit weltweit auf Nachhaltigkeitsthemen zu lenken.  | © Pictet

Impression der Ausstellung: Der Prix Pictet nutzt die Kraft der Fotografie, um die Aufmerksamkeit weltweit auf Nachhaltigkeitsthemen zu lenken. Foto: Pictet

Die Schweizer Privatbank Pictet hat im Rahmen der Feierlichkeiten zur Eröffnung ihres Büros in Stuttgart, das im Oktober 2017 seine Pforten in der baden-württembergischen Landeshauptstadt öffnete, im dortigen Haus der Wirtschaft Arbeiten von zwölf internationalen Fotografinnen und Fotografen präsentiert, die sich mit weltweiten Fragen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Gezeigt werden jene Fotografien, die für den mit 100.000 Schweizer Franken dotierten Prix Pictet nominiert wurden. Mehr als 100 Gäste kamen zu diesem Anlass im Haus der Wirtschaft zusammen, darunter auch Marc Pictet, Teilhaber der Genfer Privatbank.

Marc Pictet mit Gast

Ziel des Preises ist es, mit der Kraft der Fotografie die Aufmerksamkeit weltweit auf Nachhaltigkeitsthemen zu lenken. „Die nominierten Künstler zeigen mit ihren Bildern eindrucksvoll, dass es nie zu spät ist, Umweltrisiken zu bekämpfen und sich für den Erhalt unserer Umwelt einzusetzen“, so Pictet in seiner Eröffnungsrede.

Impression der Ausstellung


Ins Leben gerufen 2008, stand beim aktuell siebten Zyklus das Thema Space (Raum) im Fokus. Die nominierten Fotografinnen und Fotografen setzten sich dafür mit einem ganzen Spektrum von Themen auseinander, das von Verschmutzung der Meere über Migration und Überbevölkerung bis hin zur Wildnis reicht. Am stärksten beeindruckte die Jury der irische Fotograf Richard Mosse mit seiner Serie „Heat Maps“. „Sie ist eine originelle und aktuelle Darstellung des prekären Lebens vertriebener Menschen, die sich am Rande der Gesellschaften der Erste-Welt-Länder an ihre Existenz klammern“, so die Jury. 

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Richard Mosses Foto des Flüchtlingslagers Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze. Richard Mosse


„Einige der Fotografen konzentrieren sich auf unsere Städte, andere auf die Meere, Grenzen und Absperrungen, und wiederum andere auf den Weltraum oder die aktuelle humanitäre Krise in Europa, doch alle Fotografinnen und Fotografen, die nominiert sind, nähern sich ihrem Motiv mit ihrem ganz eigenen genialen Blick“, sagte Isabelle von Ribbentrop, Leiterin des Pictet-Kommunikationsteam in London und  Mitglied des Group Communications Management Committee.

Isabelle von Ribbentrop (l.) mit Lisa Springer vom Prix Pictet

 „Immer wieder konfrontieren sie uns mit Bildern von Menschen, die allen Widrigkeiten zum Trotz immer weitermachen. Doch gerade darin liegt vielleicht die Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist, die katastrophalen Schäden, die wir der Umwelt und unseren verletzlichsten Mitbürgern zugefügt haben, wieder gutzumachen – und einander wieder Raum zum Denken zu geben“, so von Ribbentrop weiter. 

Die Welttournee führt die Ausstellung gegenwärtig unter anderem nach Tokio, Zürich und Moskau und wird danach in weiteren internationalen Museen und Galerien zu sehen sein. In Stuttgart werden die Arbeiten noch bis 24. Februar zu sehen sein.