Umfrage unter 110 institutionellen Anlegern Private Markets bieten langfristig mehr Sicherheit

Anhänger von Ex-US-Präsident Donald Trump

Anhänger von Ex-US-Präsident Donald Trump: Globalisierungsgegener wie sie, sind ein Risiko für Anleger Foto: Imago Images / Pacific Press Agency

Trotz allgemein steigender Risiken erwarten Investoren, dass Anlageziele im Segment Private Markets weiterhin das Potenzial für langfristiges Wachstum bieten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von „The Economist Intelligence Unit“ (EIU), die vom Investmentunternehmen Adams Street Partners beauftragt wurde.

Basis der Studie sind Interviews mit 110 institutionellen Investoren aus Asien, Europa und Nordamerika. Dazu zählen Pensionsfonds, sowie Investment- und Portfoliomanager. Diese rechnen damit, dass sich der grundlegende Wandel, der 2020 begann in den kommenden Jahren fortsetzen wird.

Die COVID-19-Pandemie bremste die Volkswirtschaften aus und sorgte für mehr Volatilität an den Märkten. Geopolitische Spannungen und die Zunahme globalisierungsfeindlicher Positionen in der Politik führen zu strukturellen Veränderungen, die große Risiken mit sich bringen können. Investoren müssen diesen Wandel in ihren Strategien berücksichtigen.

80 Prozent der befragten Investoren sind davon überzeugt, dass Private-Market-Assets weniger anfällig für kurzfristige Volatilität sind als der Public-Market-Sektor. 85 Prozent erwarten, dass Investments in Private Markets weiterhin und auch auf lange Sicht besser abschneiden als Anlagen in Public Markets.

Die besten Investitionsgelegenheiten in Private Markets werden 2021 in der Asien-Pazifik-Region erwartet, gefolgt von Nordamerika. Als am gewinnträchtigsten werden die Branchen Finanzdienstleistungen, Technologie und Gesundheit angesehen. Investieren wollen die Befragten in Unternehmen mit vielfachen Wachstumsstrategien und in Fonds, deren Herausgeber eine Strategie der Risikominimierung fahren.