Studie Warum bei Private Equity jetzt Qualität vor Quantität geht

Jochen Reis, Partner bei Rödl

Jochen Reis, Partner bei Rödl Bildquelle: Rödl

1. Private-Equity-Studie 2026: Aufbau und aktuelle Marktentwicklungen

Zum 15. Mal untersucht die Private-Equity-Studie von Rödl die aktuellen Entwicklungen des deutschen Beteiligungsmarkts. Für die Ausgabe 2026 wurden die Investmentkriterien von mehr als 450 in Deutschland aktiven Private-Equity-Gesellschaften im Rahmen einer umfassenden Inhouse-Datenanalyse ausgewertet und durch eine aktuelle Marktumfrage ergänzt. Ein besonderer Fokus lag dabei auf dem deutschen Mittelstand sowie auf Small- und Mid-Cap-Transaktionen.

Der deutsche Private-Equity-Markt startet 2026 mit vorsichtigem Optimismus und anhaltender Zurückhaltung. 78 Prozent der Befragten erwarten eine unveränderte Marktentwicklung, 17 Prozent eine Verbesserung und nur 5 Prozent eine Verschlechterung. Trotz geopolitischer, wirtschaftspolitischer und technologischer Unsicherheiten stabilisiert sich die Transaktionsaktivität.

 

Investoren agieren weiterhin selektiv und fokussieren sich auf resiliente Geschäftsmodelle, starke Marktpositionen und klare Wertsteigerungspotenziale. Die Studie zeigt damit einen stabilisierenden, aber anspruchsvollen Markt, in dem die Qualität und Umsetzung von Transaktionen zunehmend entscheidend sind. 

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