Nach sechs Monaten Private-Banking-Vertriebsleiter verlässt Dekabank schon wieder

Blieb nicht lange bei der Deka: Frank Herrmann.

Blieb nicht lange bei der Deka: Frank Herrmann. Bildquelle: Deka

Private-Banking-Vertriebsleiter Frank Herrmann verlässt die Dekabank. Das bestätigte das Institut auf Anfrage dieses Mediums. Dass sich die Wege von Dekabank und Hermann trennen, sei am Jahresanfang „in beiderseitigem Einvernehmen“ beschlossen worden, teilte ein Deka-Sprecher mit.

Erst zum 1. Juli 2023 hatte Herrmann seinen Posten als Vertriebsleiter beim Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe angetreten. In dieser Rolle verantwortete er den deutschlandweiten Vertrieb des Private Bankings sowie das Geschäft mit Sparkassen-Vermögensverwaltungen, Versicherungen und Kooperationen innerhalb des Bereichs Private Banking und Wealth Management. Er berichtete an Hussam Masri, Bereichsleiter Private Banking und Wealth Management.

Birgit Elsinghorst übernimmt Aufgaben kommissarisch

Herrmann war von der Frankfurter Bankgesellschaft zur Dekabank gewechselt. Bei der Helaba-Tochter war er seit 2014 tätig, zuletzt als Bereichsleiter im Wealth Management. Seine Zeit bei der Deka dauerte hingegen nur sechs Monate. Wohin es ihn zieht, ist nicht bekannt.

Hermanns Stelle wurde noch nicht nachbesetzt. Kommissarisch hat Birgit Elsinghorst seine Aufgaben übernommen. Elsinghorst wechselte im vergangenen Jahr von der DZ Privatbank zur Dekabank und übernahm dort zum 1. August die Leitung des Wealth Managements.

Die Dekabank hatte 2022 die Private-Banking- und Wealth-Management-Einheit geschaffen. Unter der Marke „Deka Private & Wealth“ bietet das Zentralinstitut – neben den Fonds, Zertifikaten oder ETFs aus dem eigenen Hause oder dem Partnernetzwerk – im Private-Banking-Vertrieb Vermögensverwaltungsstrategien an, die Mindestanlage liegt bei 500.000 Euro.

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