Private Banking Prüfinstanz Gebühren im Private Banking sinken weiter

Ralf Vielhaber (l.), Geschäftsführer des Verlags Fuchsbriefe, und Dr. Jörg Richter, Geschäftsführer von Dr. Richter IQF:  Gemeinsam führt man seit 2003 den Markttest der Private Banking Prüfinstanz durch.

Ralf Vielhaber (l.), Geschäftsführer des Verlags Fuchsbriefe, und Dr. Jörg Richter, Geschäftsführer von Dr. Richter IQF: Gemeinsam führt man seit 2003 den Markttest der Private Banking Prüfinstanz durch.

Die Gebühren im Private Banking sind im Vergleich zum Vorjahr weiter gesunken. Das berichtet „Fondsprofessionell“ unter Berufung auf den aktuellen Vermögensmanager-Tests der Private-Banking-Prüfinstanz (PBPI), der in Kürze veröffentlicht wird.

So fielen die Standardkonditionen der 52 diesmal im deutschsprachigen Raum untersuchten Häuser für ein ausgewogen strukturiertes Portfolio mit 1,1 Millionen Euro Anlagesumme im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 4 Prozent. Bei höheren Anlagevolumina falle der Abschlag etwas geringer aus, so das Online-Portal.

Die meisten Anbieter arbeiten demnach mit einer Pauschalgebühr, die im Mittel bei 1,2 Prozent plus Mehrwertsteuer rangiert, nach 1,25 Prozent im Vorjahr. Ab 3,1 Millionen Euro Depotvolumen werden durchschnittlich 1,13 Prozent, ab 5,1 Millionen Euro 1,05 Prozent fällig.

Dabei bleibt die Bandbreite der erhobenen Gebühren groß: Beginnend mit 0,55 Prozent für die Verwaltung eines Portfolios mit einem Volumen jenseits der 5,1 Millionen-Euro-Marke wird mit bis zu 1,8 Prozent auch schon mal mehr als das Dreifache verlangt.  

Im Ländervergleich kommen deutsche Kunden mit Sätzen zwischen 0,6 und 1,8 Prozent am günstigsten weg, während in Österreich mindestens 0,75 Prozent, in der Schweiz 0,9 Prozent, in Luxemburg 0,95 Prozent und in Liechtenstein 1,0 Prozent anfallen.  

Weitere Ergebnisse des jährlichen Tests der Private Banking Prüfinstanz folgen in Kürze.