Private Banking HSBC verliert weitere Berater

Ein Fußgänger vor einem HSBC-Logo in Hongkong

Ein Fußgänger vor einem HSBC-Logo in Hongkong Foto: Getty Images

Mit Oliver Weber und Frank Schneppendahl verlassen nach dem Weggang von Private-Banking-Leiter Oliver Plaack im April dieses Jahres weitere Mitarbeiter des Geschäftsbereiches die HSBC. Das erfuhr das private banking magazin aus gut informierten Kreisen. Demnach endet Webers und Schneppendahls Arbeitsverhältnis zum Ende dieses Jahres. Das Unternehmen wollte die Angaben nicht kommentieren.

Erfahrene Berater

Weber war bislang als Direktor des Bankhauses vom Standort Düsseldorf aus verantwortlich für die Betreuung von Stiftungen, Familienunternehmen und Unternehmerfamilien. Schneppendahl war ebenfalls in Düsseldorf als Geschäftsbereichsleiter Private Banking tätig. Beide verfügen über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Private Banking.

Schneppendahl zieht es den Informationen des private banking magazins zufolge wie Oliver Plaack zum Bankhaus Lampe. Einen engen Mitarbeiter soll er dabei mitnehmen. Weber plant offenbar, sich als freier Vermögensverwalter selbstständig zu machen.

Unruhe im Wealth Management

Erst im März hatte der Wechsel von Plaack zum Bankhaus Lampe für Unruhe im Wealth Management der HSBC gesorgt, wenig später hatte eine Gruppe von Beratern um Teamleiter Arndt Sauer für den 30. September dieses Jahres ihren Abschied angekündigt.

HSBC Trinkaus & Burkhardt hat zwölf Standorte in Deutschland. Das Bankhaus befindet sich eigenen Angaben zufolge auf Wachstumskurs in Deutschland. Auch im Private Banking setze man auf die enge Verzahnung der deutschen Tochter mit der weltweit tätigen HSBC-Gruppe und einem international ausgerichteten Anlageprozess.

Das verwaltete Vermögen hat man im vergangenen Jahr auf 23,5 Milliarden Euro gesteigert. 2014 betrug es noch 19,7 Milliarden Euro.