Postbank-Wohnatlas 2026 In diesen 15 Städten und Regionen steigen die Kaufpreise bis 2035 am stärksten

Vogelperspektive einer Wohnsiedlung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern

Die Postbank hat für ihren Wohnatlas ermitteln lassen, in welchen Städten und Regionen die Immobilienpreise bis 2035 am stärksten steigen werden. Bildquelle: Birte Penshorn mit Midjourney

Die Lage am Immobilienmarkt hat sich stabilisiert – jüngst zogen die Kaufpreise vielerorts wieder an. Doch wie geht es weiter? Welche Regionen gewinnen, welche verlieren? Das zeigt der Postbank Wohnatlas, für den das Hamburger Weltwirtschafts-Institut (HWWI) die Immobilienpreisentwicklung bei Eigentumswohnungen in den 400 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten untersucht hat.

Die Prognose: Über alle Landkreise und Städte hinweg dürften die Kaufpreise für Bestandswohnungen inflationsbereinigt im Schnitt um 0,4 Prozent pro Jahr steigen. Damit ist der Wert im Vergleich zur Vorjahresuntersuchung stabil geblieben.

Starker Preisanstieg in Metropolregionen, Rückgänge auf dem Land

Doch regional sind die Unterschiede groß: Besonders stark fällt der Preisanstieg voraussichtlich in einigen Groß- und Mittelstädten, in den Umlandregionen der sieben größten Metropolen, in Teilen Süddeutschlands und in einigen Ferienregionen aus. 

Nur geringe reale Preiszuwächse werde es unter anderem in mehreren Regionen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz geben, aber auch in einigen Gebieten in Niedersachsen sowie im Nordosten Bayerns. Preisrückgänge seien dagegen in sehr ländlich geprägten Regionen Ost- und Mitteldeutschland sowie in einigen grenznahen Gebieten zu erwarten.

 

Langfristig werde die Wertentwicklung auf dem Immobilienmarkt vor allem durch die demografischen sowie die wirtschaftlichen Entwicklungen der jeweiligen Regionen bestimmt, so die Studie. Die Preise ziehen also da weiter an, wo es starken Zuzug, viele Arbeitsplätze und steigende Löhne gibt. 

>>> Auf den folgenden Seiten stellen wir die 15 Städte und Regionen vor, in denen von 2025 bis 2035 die Preise am stärksten steigen werden. Grundlage ist das reale durchschnittliche Preiswachstum pro Jahr in Prozent.