Tokenisierte Assets Hamburger Firmen wollen Großanleger für Blockchain-Token sensibilisieren

Patrick Schütze, Gründer und Geschäftsführer von Neofin

Patrick Schütze, Gründer und Geschäftsführer von Neofin: Gründe für die Zurückhaltung bei tokenisierten Assets seien unter anderem der komplexe Aufbau der entsprechenden Infrastruktur sowie das fehlende Spezialwissen im Bereich der Blockchain.

Die beiden Hamburger Unternehmen Neofin und Portfolioalpha kooperieren, um institutionelle Investoren für tokenisierte Assets zu sensibilisieren. Gemeinsam wolle man neben Privat- und Volksbanken, Sparkassen, Family Offices und Fondsmanagern auch weitere Großanleger wie Versicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen, Kirchen, Stiftungen, Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und Gemeinden ansprechen.

„Nur sehr wenige Banken sind derzeit bereits dazu in der Lage, ihren Kunden tokenisierte Kapitalmarktemissionen anzubieten“, erklärt Patrick Schütze, Gründer und Geschäftsführer von Neofin. Gemeinsam mit Portfolioalpha wolle man das künftig ändern. Geldhäuser und Sparkassen sollen Firmenkunden dann Emissionen von tokenisierten Wertpapieren anbieten können und Anlegern fungible Investments in alternative Assetklassen ermöglichen.

Neofin fungiert mit einer eigenen Plattform als Dienstleister für die Emission von tokenisierten Wertpapieren und unterstützt Kunden bei rechtlichen, technischen und vertrieblichen Herausforderungen. Portfolioalpha agiert dagegen als Vermittler am Kapitalmarkt und zählt nach eigenen Angaben namhafte institutionelle Investoren zum Kundenkreis.