Portagon startet ein Private Markets Depot, wie aus einer Meldung der Distributionsplattform hervorgeht. Die GLS-Bank führt das Depot bei der Portagon-Tochter GLS Crowd ein.
Das Depot ist geöffnet für alternative Anlagen wie Eltifs, RAIFs, AIFs und Part-II-Fonds. Investoren können das Depot in bestehende Systeme integrieren. Die Verwaltung des Depots erfolgt entweder im Rahmen einer externen Verwahrstelle als sogenanntes Omnibuskonto oder als individuelles Depot auf Endkundenbasis. Es gibt keine Mindestanlagesumme.
Mehr Standardisierung, erhöhte Sicherheit
Banken, Maklerpools, Vermögensberater und Weitere sollen mit dem neuen Depot standardisiert und automatisch Zuflüsse einbuchen können. Das erhöht die Sicherheit von Privatmarkt-Transaktionen.
Das neu geschaffene Depot soll die umständliche Koordination von Privatmarkt-Anlagen ablösen. Investoren können dort unterschiedliche Halte- und Kündigungsfristen der alternativen Anlagen überblicken. Die Liquidation der Assets hängt von den Rückgabebedingungen der zugrundeliegenden Assets ab.
Das Depot könne übertragen werden, wenn die empfangende Depotbank mit den Assets arbeiten kann. Das könnten aktuell jedoch kaum Depotbanken, heißt es von Portagon.
„Vertriebshemmnisse minimieren“
Jamal El Mallouki von Portagon sagt: „Indem wir Finanzberatern ermöglichen, weiterhin mit ihren vertrauten Tools zu arbeiten, minimieren wir Vertriebshemmnisse."
Portagon ist eine Distributionsplattform für alternative Investments im privaten Kapitalmarkt. Die Plattform richtet sich an Emittenten als auch an Distributoren. Die GLS Crowd ist eine 100-prozentige Tochter der Portagon. Die Crowdinvesting-Plattform für nachhaltige Projekte wurde 2017 von der GLS Bank initiiert. Die GLS Bank wählt die Projekte aus und schlägt sie der GLS Crowdfunding vor.