Podcast Raten Sie mal, was DVAG-Direktor Sascha Rabe verdient?

Sascha Rabe von der DVAG nimmt im Podcast kein Blatt vor den Mund.

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„Deutschlands jüngster Bankchef“: So betitelte die Bild-Zeitung Sascha Rabe, als sie ihm eine große Homestory widmete. Rabe war damals gerade einmal 31 Jahre alt und trug bereits Verantwortung für knapp 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seine Karriere hatte klassisch begonnen: Ausbildung zum Bankkaufmann, Kreditrisikomanagement in Frankfurt, Studium an der heutigen Frankfurt School, anschließend Asset Management in Paris und schließlich Führungsverantwortung im Filialgeschäft. Doch dann nahm seine Laufbahn eine Richtung, die man nach diesem Start kaum erwartet hätte.

Vor 15 Jahren folgte der Bruch. Rabe störten Zielvorgaben, Vertriebsdruck und eine aus seiner Sicht schwindende Kundenorientierung in Banken. Eine konkrete Personalentscheidung brachte für ihn schließlich das Fass zum Überlaufen: Statt einen langjährigen Kollegen auf Anweisung aus der Bank zu entfernen, entschied er sich selbst zu gehen.

Heute ist Rabe Direktionsleiter bei der Deutschen Vermögensberatung und selbstständiger Handelsvertreter. Zu seiner Direktion gehören rund 50 hauptberufliche Beraterinnen und Berater sowie zahlreiche nebenberufliche Berater und Tippgeber. Darunter sind zunehmend Menschen, die zuvor im Private Banking und Wealth Management gearbeitet haben.

Warum wechseln erfahrene Banker in ein Vertriebsmodell, dessen Ruf in Teilen der Finanzbranche bis heute umstritten ist? Was bietet die Selbstständigkeit, was eine Bankkarriere nicht bieten kann? Und wie funktioniert ein System, in dem nicht nur die eigene Beratung zählt, sondern auch der Aufbau eines immer größeren Netzwerks von Beratern?

Rabe erklärt offen, wie innerhalb seiner Direktion Erträge verteilt werden, warum erfahrene Banker für ihn besonders interessant sind und weshalb er trotzdem weiterhin selbst Kunden berät. Denn sein Geschäftsmodell beruht nicht allein auf der eigenen Beratungsleistung, sondern auch darauf, Menschen für sein Team zu gewinnen und sie beim Aufbau ihres Geschäfts zu begleiten.

 

Und dann geht es um eine Frage, über die in der Finanzbranche erstaunlich selten konkret gesprochen wird: Was verdient man eigentlich damit?

Rabe weicht ihr nicht aus. Er spricht über die wirtschaftliche Mechanik seines Modells, über seine Kosten und darüber, wie sich sein heutiges Einkommen zu seiner früheren Position als Bankdirektor verhält. Die konkrete Antwort lassen wir an dieser Stelle bewusst weg. Nur so viel: Sie gehört zu den Momenten dieses Gesprächs, bei denen sich das Reinhören lohnt.

Im Podcast „For Professional Investors Only“ spricht Malte Dreher mit Sascha Rabe über seinen Abschied von der Bank, das Geschäftsmodell der DVAG, die Gewinnung von Private Bankern und Wealth Managern, Kundenbindung, Selbstständigkeit und ausgesprochen offen über Geld.

 

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