Plus von 133 Prozent in Q2 Investitionen in Fintechs legen weltweit stark zu

Plus von 133 Prozent in Q2: Investitionen in Fintechs legen weltweit stark zu

In Fintechs ist im zweiten Quartal dieses Jahres weltweit mehr als doppelt so viel Geld geflossen wie noch in den ersten drei Monaten 2017. Insgesamt wurden in Form von Venture Capital und Private Equity oder im Rahmen von Fusionen und Übernahmen umgerechnet rund 8,4 Milliarden Dollar in Start-ups der Finanzdienstleistungsbranche investiert. Zum Vergleich: Im ersten Quartal waren es nur 3,6 Milliarden Dollar gewesen.

Europa liegt dabei im Trend: hier stiegen die Investitionen vom ersten zum zweiten Quartal von 880 Millionen auf mehr als 2 Milliarden Dollar. Das zeigt der aktuelle „Pulse of Fintech“ von KPMG, für den die weltweiten Investitionen in diesem Start-up-Segment regelmäßig analysiert werden.

Deutschland kann von dieser Entwicklung allerdings nicht profitieren: Nach einem deutlichen Anstieg der Investitionen in den ersten drei Monaten des Jahres verzeichnet die KPMG-Studie für das zweite Quartal einen deutlichen Einbruch. 

Die Top 10 der europäischen Fintech-Deals nach Volumen fanden denn auch in anderen Ländern statt, wobei vor allem Großbritannien viel Aktivität verzeichnete.