Plus neue Regionalleiterin BNP Paribas holt Till Keulen

Till Keulen war Mitte vergangenen Jahres bei der UBS ausgeschieden.

Till Keulen war Mitte vergangenen Jahres bei der UBS ausgeschieden.

Lange war unklar, wohin es Till Keulen nach seinem Ausscheiden bei der UBS zieht, nun steht seine neue berufliche Heimat fest: Der ehemalige Marktverantwortliche HNWI und Affluent der Schweizer Großbank in Deutschland wechselt ins Wealth Management der BNP Paribas. Die Personalie wurde dem private banking magazin auf Anfrage von einem Sprecher bestätigt. Der Neuzugang steigt bei den Franzosen als Leiter des Entrepreneurs Segment ein.

Keulen war Mitte vergangenen Jahres bei der UBS Europe ausgeschieden. Zuvor hatte die Bank Barbara Rupf-Bee als Leiterin Onshore-Wealth-Management Deutschland eingestellt und damit gefühlt eine Doppelspitze im Deutschlandgeschäft geschaffen. Bei BNP Paribas trifft Keulen auf einen alten Bekannten: Anfang des Jahres war bereits Christoph Hott, zuvor Leiter Portfoliomanagement und Anlageexperten der UBS, als Leiter Vermögensverwaltung bei BNP eingestiegen. Ende vergangenen Jahres waren zudem Daniel Hoster und Wolfgang Baums von Oddo BHF zu BNP gewechselt.

Unterdessen hat das Institut neben Keulen eine weitere Führungspersonalie bestätigt: So ist Annegret Gräfin zu Stolberg-Wernigerode, zuvor Leiterin der Frankfurter HSBC-Niederlassung, nun für BNP als Regionalleiterin für die Frankfurter Region zuständig. Weitere Regionalleiter sind Lars Ellermeier (Nord), Cordula Haase-Theobald (West) in Köln und Dirk von Padberg (Süd) in München.

Mit den Berufungen treibt die BNP Paribas ihre Offensive im deutschen Wealth Management weiter voran: Bis 2022 will das Institut bis zu 150 neue Mitarbeiter für seine hiesigen Einheiten einstellen. Der Fokus liegt auf Kunden mit einem Nettovermögen von mehr als 5 Millionen Euro, einschließlich Hochvermögende mit mehr als 100 Millionen Euro. Das verwaltete Vermögen hierzulande soll bis 2022 auf einen zweistelligen Milliardenbetrag anwachsen.