Erneuter Weggang von Berenberg Philipp Löhrhoff übernimmt neue Führungsrolle bei ZKB

Philipp Löhrhoff wechselt von Berenberg zur ZKB

Philipp Löhrhoff wechselt von Berenberg in eine Führungsrolle bei der ZKB. Bildquelle: ZKB

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB), Asset Managerin der Swisscanto Fonds, beruft Philipp Löhrhoff zum Leiter des Bereichs Systematic Mandate & Innovation innerhalb ihres Asset Managements. Er tritt die Funktion zum 1. Juli 2026 an und übernimmt damit die Verantwortung für die systematischen Multi-Asset-Mandate des Hauses. Löhrhoff folgt auf Roger Rüegg, der seit Dezember 2025 den Bereich Multi-Asset-Solutions im Asset Management der ZKB leitet.

Löhrhoff kommt von Berenberg, wo er gut fünfeinhalb Jahre tätig war. Zuletzt leitete er dort ein vierköpfiges Team für systematische und quantitative Anlagestrategien und trug die Performance-Verantwortung für systematische Mandate sowie Multi-Asset-Solutions für institutionelle und sehr vermögende Privatkunden.

Davor war er bei Goldman Sachs in London im Bereich Cross Asset Solutions tätig, wo er institutionelle Investoren zu Multi-Asset-Investment- und Hedging-Lösungen beriet. Weitere Stationen, ebenfalls in London, waren Natixis im Bereich Equity Derivatives Solutions sowie BNP Paribas im Credit Structuring. 

 

Sein Wechsel reiht sich in eine Serie von Abgängen bei der Hamburger Privatbank ein. Wie das private banking magazin in den vergangenen Monaten berichtete, haben mit Klaus Naeve, Rupini Deepa Sobottka, Philipp Söchtig, Selin Ceylan, Niels Meyer, Michael Heidinger, Florian Friske und Lena Purwin acht weitere bekannte Namen Berenberg verlassen – und sind zu Adressen wie Julius Bär, Blackrock, J.P. Morgan, Pictet und LFDE gewechselt.

Berenberg unter Bafin-Aufsicht

Die Privatbank steht derweil unter verschärfter regulatorischer Beobachtung. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat die Befugnisse der drei persönlich haftenden Gesellschafter mit sofortiger Wirkung zum Ruhen gebracht und Sonderbeauftragte eingesetzt. Verwaltungsratsvorsitz Hans-Walter Peters gehört zu den Personen, die nun mit erhöhten Kompetenzen ausgestattet wurden. Wie das private banking magazin berichtete, stehen mögliche Governance-Verstöße im Mittelpunkt der Untersuchung. 

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