Peter Raskin zurück in der Schweiz Berenberg Bank teilt Private-Banking-Leitung auf

von links: Peter Raskin, Dirk Wehmhöner und Oliver Holtz

von links: Peter Raskin, Dirk Wehmhöner und Oliver Holtz

Peter Raskin, der in den vergangenen zwei Jahren neben seiner Aufgabe als Leiter der Berenberg Bank (Schweiz) auch Leiter des globalen Private Bankings war, soll für das Hamburger Traditionshaus das internationale Privatkundengeschäft forcieren. Das hat das private banking magazin aus Branchenkreisen erfahren. Dort sieht die Bank großes Potenzial, im Private Banking zu wachsen. Der 47-Jährige, der seit 2009 für Berenberg tätig ist, soll sich auf diese Aufgabe fokussieren.

Erst vor kurzem hatte man angekündigt, weiteres Berater-Personal in der Schweiz zu suchen. Dort ist die Bank mit Niederlassungen in Zürich und Genf präsent. Bereits vier Zugänge sind erfolgt. Unter anderem wechselt Vanessa Skoura nach Genf. Sie leitete bisher das Private Banking der Berenberg Bank in London.

Private Banking der Berenberg Bilderstrecke zum Wandel einer Bank



Künftig drei Länderchefs

Raskins bisherige Position als Leiter des globalen Private Bankings wird künftig nicht nachbesetzt. Neben Raskin für die Schweiz wird es vielmehr eine Leitung in Deutschland und in Großbritannien geben. Nach Recherche des private banking magazins sollen sich die Deutschland-Leitung kommissarisch Oliver Holtz, Niederlassungsleiter Private Banking der Berenberg Bank in Frankfurt und Stuttgart, und Dirk Wehmhöner, Private-Banking-Leiter am Stammsitz in Hamburg, teilen.

Die Leitung des Private Bankings in Großbritannien ist nach dem Wechsel von Skoura vakant. Alle drei Länderchefs sollen künftig direkt an Hans-Walter Peters, persönlich haftender Gesellschafter der Berenberg Bank, berichten.

Weitere Personalie

In der Vermögensverwaltung verlässt Markus Zipperer die Berenberg Bank. Er sollte dort das diskretionäre Angebot für instiutionelle Kunden aufbauen.

Der Abgang von Zipperer dürfte bedeuten, dass die Hamburger den eingeschlagenen Weg im Geschäft mit Institutionellen weiterverfolgen. Hier setzt man seit einiger Zeit auf einen quantitativen Ansatz. Der Weggang von Zipperer dürfte eine weitere Fokussierung auf diese Strategie bedeuten.