Aktienrally und Goldboom Die besten Fonds 2025 im Überblick
VV-Strategie: Ausgewogen (sortiert nach Performance) Bildquelle: Breidenbach von Schlieffen & Co.
Blickt man auf die vergangenen drei Quartale an den globalen Aktienmärkten, zeigen sich deutliche regionale Unterschiede in der Performance. Nach dem Abverkauf im April, ausgelöst durch Präsident Trumps Zollpolitik und den sogenannten „Liberation Day“, haben sich die internationalen Börsen weitgehend von ihren Tiefständen erholt.
Sowohl der Dax 40 als auch der breiter gefasste Euro Stoxx 600 notieren aktuell nahe ihren Allzeithochs. Auch in den USA läuft die Rally weiter – getragen von der anhaltenden KI-Euphorie und den „Magnificent 7“. Rückenwind erhalten die Aktienmärkte zusätzlich durch die jüngste Zinssenkung der US-Notenbank: Niedrigere Leitzinsen erhöhen die relative Attraktivität von Aktien gegenüber Anleihen, da die Renditen festverzinslicher Wertpapiere entsprechend sinken.
Gleichzeitig bleiben politische Unsicherheiten bestehen. Der jüngst in Kraft getretene Government Shutdown in den USA sowie die anhaltend hohe Staatsverschuldung der weltgrößten Volkswirtschaft sorgen für Nervosität. Hinzu kommen geopolitische Risiken durch den weiterhin andauernden Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie den eskalierenden Nahostkonflikt. In diesem Umfeld hat der Goldpreis deutlich zugelegt: Das Edelmetall verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von über 30 Prozent in Euro.
In der Year-to-Date-Betrachtung gelang es nur 8 von 182 Fonds, unsere Benchmark – bestehend aus Dax und Rex – zu schlagen. Zieht man alternativ den MSCI World Equal Weight in Kombination mit globalen Anleihen als Vergleichsmaßstab heran, konnte rund ein Drittel der Fondsmanager eine Outperformance erzielen.
Von der anhaltenden Abwertung des US-Dollars profitierten insbesondere Euro-basierte Fonds mit einer Übergewichtung europäischer Titel. Besonders stark zeigten sich Aktien aus dem europäischen Bankensektor und der Rüstungsindustrie. Auch Fonds mit Engagements in Edelmetallen oder Bergbauunternehmen entwickelten sich überdurchschnittlich.
Die schwächsten Fonds wiesen dagegen meist eine Übergewichtung in US-Aktien oder französischen Werten auf. In den USA belastet die Dollar-Schwäche, wodurch Euro-Investoren nur eingeschränkt an der Rally teilnehmen. In Frankreich führen politische Unsicherheiten, steigende Staatsverschuldung und eine erhöhte Zinslast zu fallenden Kursen an der Börse.
Eine genaue Analyse kann man auf der Website des Vermögensverwaltervergleichs vornehmen. Dort können Sie den Zeitraum seit Jahresanfang nach Performance, Volatilität, Sharpe Ratio und Maximum Drawdown auswerten.
Was man wissen muss:
Das Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. analysiert nur vermögensverwaltende Konzepte, die mindestens 100 Millionen Euro Assets under Management und einen Track Record von 5 Jahren haben. Neben der quantitativen Analyse findet auch eine qualitative Analyse der Konzepte statt, so dass nicht adäquate oder schlechte Konzepte im Vorwege aussortiert werden.
Dies führt zu einem „Qualitäts-Bias“, der dazu führt, dass die schlechtesten Verwalter der Analyse nicht die schlechtesten Verwalter des Marktes widerspiegeln. Derzeit werden 182 VV-Konzepte abgebildet. Datenquelle ist Reuters, verarbeitet werden die Daten mittels Qplix. Entsprechend erfolgt die Berechnung der Volatilität nach der Qplix-Methode (250 Tage).
In den Performance-Daten werden keine Kosten für Depotverwahrung und Transaktionen berücksichtigt.
Quelle:
Die Daten hat freundlicherweise Dr. Marc Breidenbach vom Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. zur Verfügung gestellt. Den kompletten Vergleich als PDF-Datei können Sie hier herunterladen.