Nach 12 Monaten Donald Trump Diese Vermögenverwalter liegen 2025 bislang vorn

VV-Strategie: Ausgewogen (sortiert nach Performance)

VV-Strategie: Ausgewogen (sortiert nach Performance) Bildquelle: Breidenbach von Schlieffen & Co.

Die obige Tabelle ist eine Übersicht aller vier Kennzahlen.

Die obige Tabelle ist eine Übersicht aller vier Kennzahlen. © Breidenbach von Schlieffen & Co.

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November 2025

Ein Rückblick auf die Kapitalmärkte nach 12 Monaten Donald Trump Jr.

Vor gut einem Jahr, am 5. November 2024, stand fest: Donald Trump Jr. wird der 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Die unmittelbare Reaktion der Kapitalmärkte auf dieses Ergebnis war positiv – Anleger setzten auf einen wirtschaftsnahen Präsidenten, der für weniger Regulierung und niedrigere Unternehmenssteuern steht.

Spätestens ab dem sogenannten „Liberation Day“ am 02. April 2025 schlug die anfängliche Euphorie jedoch in Panik um, und globale Aktienmärkte verzeichneten deutliche Kursverluste. Trotz anhaltender politischer Unsicherheiten sowie internationalen Konflikten zwischen Russland und der Ukraine, sowie zwischen Israel und Palästina, konnten sich die globalen Aktienmärkte auf Jahressicht dennoch sehr positiv entwickeln.

Der amerikanische Index S&P 500 notiert aktuell nahe seines Allzeithochs, vor allem getrieben von Euphorie um die Künstliche Intelligenz. Auch der deutsche Leitindex Dax 40 konnte sich sehr positiv entwickeln und hat innerhalb von zwölf Monaten knapp 26 Prozent zugelegt. Damit übertraf er den breit gestreuten europäischen Euro Stoxx 600, der im gleichen Zeitraum etwa 12 Prozent im Plus liegt. In Europa haben sich insbesondere der Finanz- und der Rüstungssektor positiv entwickelt.

Angesichts der geopolitischen Unsicherheiten suchten viele Anleger sichere Häfen für ihr Kapital. Auch die wachsende Staatsverschuldung in den USA und Europa trug zur Nachfrage nach Sachwerten bei. Der Goldpreis stieg im Jahresvergleich in US-Dollar um rund 46 Prozent. Für eurobasierte Investoren mit Engagements in US-Aktien oder Gold erwies sich jedoch der schwächere US-Dollar als Belastung: Die US-Währung hat gegenüber dem Euro in den letzten zwölf Monaten etwa 6 Prozent an Wert verloren.

In dem Performancekorridor betrachten wir nun, welche Fondsmanager sich in diesem dynamischen Umfeld am erfolgreichsten positionieren konnten. In der 12-Monats-Betrachtung gelang es nur 7 der 180 Fondsmanager unsere Benchmark, bestehend aus DAX und REX, zu schlagen. Hingegen erzielte über die Hälfte der Fonds eine bessere Performance als die internationale Benchmark.

Die besten Fonds ihrer jeweiligen Risikokategorien waren überwiegend in der europäischen Finanzbranche, in Gold sowie in US-Technologiewerten engagiert. Weniger erfolgreich entwickelten sich Anlagen im Gesundheitssektor sowie im Bereich Luxusgüter, wo viele der schwächeren Fonds überdurchschnittlich investiert waren. Beide Branchen litten unter einer nachlassenden Konsumdynamik, steigenden Finanzierungskosten und teils enttäuschenden Unternehmensgewinnen.

Eine genaue Analyse kann man auf der Website des Vermögensverwaltervergleichs vornehmen. Dort können Sie den Zeitraum seit Jahresanfang nach Performance, Volatilität, Sharpe Ratio und Maximum Drawdown auswerten.

Vermögensverwaltende Konzepte belastbar zu vergleichen, schafft man nur da, wo sie in vermögensverwaltenden Fonds daherkommen. Mithilfe des Performance Korridors vom Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. schaut das private banking magazin regelmäßig auf den Wettbewerb und ordnet die Leistungen ein. Dieses Mal die besten, mittleren und schlechtesten Vermögensverwalter sortiert nach ihrer Performance über die letzten 12 Monate (01.11.2024 – 31.10.2025). Die obige Tabelle ist eine Übersicht aller vier Risikoprofile.

Was man wissen muss:

Das Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. analysiert nur vermögensverwaltende Konzepte, die mindestens 100 Millionen Euro Assets under Management und einen Track Record von 5 Jahren haben. Neben der quantitativen Analyse findet auch eine qualitative Analyse der Konzepte statt, so dass nicht adäquate oder schlechte Konzepte im Vorwege aussortiert werden. Dies führt zu einem „Qualitäts-Bias“, der dazu führt, dass die schlechtesten Verwalter der Analyse nicht die schlechtesten Verwalter des Marktes widerspiegeln. Derzeit werden 180 VV-Konzepte abgebildet. Datenquelle ist Reuters, verarbeitet werden die Daten mittels Qplix. Entsprechend erfolgt die Berechnung der Volatilität nach der Qplix-Methode (250 Tage).

In den Performance-Daten werden KEINE Kosten für Depotverwahrung und Transaktionen berücksichtigt.

Quelle:
Die Daten hat freundlicherweise Dr. Marc Breidenbach vom Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. zur Verfügung gestellt. Den kompletten Vergleich als PDF-Datei können Sie hier herunterladen.

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