Starkes Europa, schwacher Dollar Welche Vermögensverwalter 2025 vorn liegen
VV-Strategie: Ausgewogen (sortiert nach Performance) Bildquelle: Breidenbach von Schlieffen & Co.
Rückblickend war das bisherige Börsenjahr 2025 von erhöhter Volatilität geprägt – vor allem ausgelöst durch politische Unsicherheiten durch Präsident Trump. Nach dem scharfen Abverkauf von US-Titeln infolge des „Liberation Day“ am 2. April konnten sich die amerikanischen Aktienmärkte jedoch wieder erholen. Der breit gestreute S&P 500 sowie der technologieorientierte Nasdaq 100 konnten im Juli neue Allzeithochs verzeichnen. Der Dax kletterte im Juli auf ein Rekordniveau, verläuft allerdings seit Mitte Mai eher seitwärts.
So gelang es in der Year-to-Date-Betrachtung nur 2 aus 182 Fonds, unsere Benchmark, bestehend aus Dax und Rex, zu schlagen. Zieht man zum Vergleich der Fonds alternativ den MSCI World Equal Weight heran, gelang circa einem Drittel der Fondsmanager eine Outperformance. Mit einer höheren Gewichtung von US-Titeln, insbesondere Technologiewerten, konnten Fonds zwar zuletzt überproportional an der Erholung des Marktes teilhaben. Aus deutscher und Euro-Perspektive minderte die Abwertung des USD gegenüber dem Euro die Rendite aber deutlich.
Daher waren Euro-basierte Fonds mit einer Übergewichtung europäischer Werte im bisherigen Jahresverlauf im Vorteil – insbesondere Titel aus dem europäischen Bankensektor schnitten deutlich besser als der Gesamtmarkt ab. Fonds, die in Edelmetalle investiert waren, profitierten ebenso überdurchschnittlich. Die schwächsten Fonds sind, in allen vier Risikokategorien, vor allem in US-Aktien übergewichtet. Trotz der jüngsten Kursrally belasteten, sowohl der starke Kursrückgang nach Trumps Zollankündigungen im Frühjahr als auch die anhaltende Schwäche des US-Dollars, die Wertentwicklung seit Jahresbeginn.
Eine genaue Analyse können Sie auf der Website des Vermögensverwaltervergleichs vornehmen. Dort können Sie den Zeitraum seit Jahresanfang nach Performance, Volatilität, Sharpe Ratio und Maximum Drawdown auswerten.
Vermögensverwaltende Konzepte belastbar zu vergleichen, schafft man nur da, wo sie in vermögensverwaltenden Fonds daherkommen. Mithilfe des Performance Korridors vom Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. schaut das private banking magazin regelmäßig auf den Wettbewerb und ordnet die Leistungen ein. Dieses Mal die besten, mittleren und schlechtesten Vermögensverwalter sortiert nach ihrer Performance über das laufende Jahr (01.01.2025 – 31.07.2025). Die obige Tabelle ist eine Übersicht aller vier Risikoprofile.
Was man wissen muss:
Das Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. analysiert nur vermögensverwaltende Konzepte, die mindestens 100 Millionen Euro Assets under Management und einen Track Record von 5 Jahren haben. Neben der quantitativen Analyse findet auch eine qualitative Analyse der Konzepte statt, so dass nicht adäquate oder schlechte Konzepte im Vorwege aussortiert werden. Dies führt zu einem „Qualitäts-Bias“, der dazu führt, dass die schlechtesten Verwalter der Analyse nicht die schlechtesten Verwalter des Marktes widerspiegeln. Derzeit werden 182 VV-Konzepte abgebildet. Datenquelle ist Reuters, verarbeitet werden die Daten mittels Qplix. Entsprechend erfolgt die Berechnung der Volatilität nach der Qplix-Methode (250 Tage).
In den Performance-Daten werden KEINE Kosten für Depotverwahrung und Transaktionen berücksichtigt.
Quelle: Die Daten hat freundlicherweise Dr. Marc Breidenbach vom Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. zur Verfügung gestellt. Den kompletten Vergleich als PDF-Datei können Sie hier herunterladen.