Performance-Korridor Welche Vermögensverwalter im August überzeugten

Performance-Korridor
Welche Vermögensverwalter im August überzeugten
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Monatsrückblick August 2026 

Der August 2026 war an den Kapitalmärkten von einer bemerkenswerten Gleichzeitigkeit geprägt. Robuste Unternehmensgewinne und eine breite Erholung im Softwaresektor trieben die Aktienmärkte nach oben, während die geopolitische Lage rund um die Straße von Hormus angespannt blieb, die Ölpreise erneut deutlich anzogen und steigende Anleiherenditen das Zinsumfeld weiter belasteten.

Der S&P 500 legte im August um rund 2,6 Prozent zu und erreichte Mitte des Monats mit rund 7.799 Punkten ein neues Allzeithoch. Seit Jahresbeginn notiert der Index bei einem Plus von rund 12,3 Prozent. Besonders stark entwickelte sich der Nasdaq 100 mit einem Monatsplus von rund 4,2 Prozent und rund 17,1 Prozent seit Jahresbeginn, getragen von starken Quartalszahlen und einer kräftigen Erholung im Softwaresektor.

Europäische Aktien zeigten ein geteiltes Bild. Der Dax legte um rund 3 Prozent zu und markierte mit über 26.450 Punkten ein neues Allzeithoch – seit Jahresbeginn ein Plus von rund 9 Prozent und damit eine deutliche Aufholbewegung gegenüber dem schwachen ersten Halbjahr. Der Stoxx Europe 600 erreichte Anfang August ebenfalls ein Rekordhoch, gab die Gewinne jedoch vollständig ab und beendete den Monat nahezu unverändert.

Bildquelle: Breidenbach von Schlieffen & Co.

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Auf Sektorebene stach die Erholung des Softwaresektors hervor. Nachdem Softwareaktien im ersten Halbjahr unter der Sorge vor KI-bedingter Disruption massiv verloren hatten, legte die Branchengruppe Software & Services im August um rund 13 Prozent zu. Gleichzeitig dominierte der Energiesektor mit einem Plus von rund 7 Prozent die Sektorrangliste, gestützt durch die angespannte Versorgungslage am Ölmarkt.

Renditen langlaufender US-Anleihen legen zu 

An den Anleihemärkten verschärfte sich das Umfeld. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf rund 4,75 Prozent – den höchsten Stand seit Januar 2025. Die Fed hielt die Leitzinsen unverändert bei 3,50 bis 3,75 Prozent, doch Fed-Chairman Kevin Warsh schlug auf dem Jackson Hole Symposium einen deutlich restriktiven Ton an. Die Märkte preisten daraufhin eine Wahrscheinlichkeit von über 50 Prozent für eine Zinserhöhung im September ein.

Auch die EZB hielt die Zinsen nach der Anhebung im Juni unverändert bei einem Einlagensatz von 2,25 Prozent. Für defensive und ausgewogene Mischfonds bedeutete das steigende Renditeniveau ein herausforderndes Umfeld, da Anleihen ihre stabilisierende Funktion nur begrenzt entfalten konnten.

An den Rohstoff- und Devisenmärkten blieb die Lage volatil. Brent-Rohöl schwankte im August zwischen rund 80 und 93 US-Dollar je Barrel und beendete den Monat bei rund 88 US-Dollar. Gold profitierte von Inflationssorgen und geopolitischer Unsicherheit und stieg erstmals seit Mai wieder über 4.700 US-Dollar je Unze. Der Euro notierte zum Monatsende bei rund 1,16 US-Dollar. Für eurobasierte Anleger in US-Aktien wirkten Währungseffekte damit leicht belastend.

In diesem anspruchsvollen Umfeld analysiert Breidenbach von Schlieffen, welchen Fondsmanagern es im August gelang, die sektoralen Verschiebungen aktiv zu nutzen und ihre Portfolios zugleich gegen die wachsenden Risiken an den Zins- und Rohstoffmärkten abzuschirmen. Insgesamt werden im Rahmen des Performancekorridors 176 vermögensverwaltende Fonds in den Risikoklassen Defensiv, Ausgewogen, Dynamisch und Risiko analysiert. Im August konnten 78 Fonds unsere Benchmark aus Dax und Rex übertreffen. Die internationale Benchmark wurde von 146 Fonds geschlagen.

Eine genaue Analyse kann man auf der Website des Vermögensverwaltervergleichs. Dort können Sie den Zeitraum seit Jahresanfang nach Performance, Volatilität, Sharpe Ratio und Maximum Drawdown auswerten. 

Die dargestellten Wertentwicklungen beziehen sich auf die Vergangenheit. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Dieses Dokument dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Anlageempfehlung oder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar.

Vermögensverwaltende Konzepte belastbar zu vergleichen, schafft man nur da, wo sie in vermögensverwaltenden Fonds daherkommen. Mithilfe des Performance-Korridors vom Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. schaut das private banking magazin regelmäßig auf den Wettbewerb und ordnet die Leistungen ein. Dieses Mal die besten, mittleren und schlechtesten Vermögensverwalter sortiert nach ihrer Performance im vergangenen Monat (01.08.2026 bis 31.08.2026). Die obige Tabelle ist eine Übersicht aller vier Risikoprofile.

Was man wissen muss: Das Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. analysiert nur vermögensverwaltende Konzepte, die mindestens 100 Millionen Euro Assets under Management und einen Track Record von 5 Jahren haben. Neben der quantitativen Analyse findet auch eine qualitative Analyse der Konzepte statt, sodass nicht-adäquate oder schlechte Konzepte im Vorwege aussortiert werden.

Dies führt zu einem „Qualitäts-Bias“, der bewirkt, dass die schlechtesten Verwalter der Analyse nicht die schlechtesten Verwalter des Marktes widerspiegeln. Derzeit werden 176 VV-Konzepte abgebildet. Datenquelle ist Reuters, verarbeitet werden die Daten mittels Qplix. Entsprechend erfolgt die Berechnung der Volatilität nach der Qplix-Methode (250 Tage). In den Performance-Daten werden keine Kosten für Depotverwahrung und Transaktionen berücksichtigt.

Quelle: Die Daten hat freundlicherweise Patrick Schefe vom Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. zur Verfügung gestellt. Den vollständigen Vergleich inklusive der Performance aller ausgewerteten Manager für verschiedene Zeiträume können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.