Klaus Schraudner scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der Pax-Bank für Kirche und Caritas aus. Er ist zum 18. März in den Ruhestand getreten. Parallel holt die Bank einen neuen Generalbevollmächtigten: Sebastian Prinz Schoenaich-Carolath tritt am 15. April in das Institut ein.
Fusion als prägendes Vermächtnis
Schraudners wohl wichtigste Leistung war laut Unternehmensmitteilung die Fusion zweier Institute. Er verantwortete die Verschmelzung der Pax-Bank eG mit der Bank für Kirche und Caritas im Juni 2025. Daraus entstand ein gemeinsames Institut mit einer Bilanzsumme von rund 8,6 Milliarden Euro. Daneben trieb er die Digitalisierung der Bank voran und vertrat Kirchen- und Spezialbanken in genossenschaftlichen Gremien. Zudem richtete er das Institut auf neue, weltliche Zielgruppen aus – ohne die christlich-nachhaltige Ausrichtung aufzugeben.
Erfahrener Generalbevollmächtigter ergänzt den Vorstand
Schoenaich-Carolath bringt langjährige Vorstandserfahrung mit. Er leitete verschiedene Banken im genossenschaftlichen Sektor – teils als Vorstand, teils als Vorstandsvorsitzender. Die Pax-Bank hebt seine Expertise in Strategie, Vertrieb und Transformation hervor. Er übernimmt die Aufgabe, die christlich-nachhaltige Positionierung des Instituts weiterzuentwickeln.
Über die Pax-Bank für Kirche und Caritas
Die Pax-Bank für Kirche und Caritas zählt zu den größten christlich-nachhaltigen Spezialbanken in Deutschland. Das Institut beschäftigt rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Bilanzsumme beträgt rund 8,6 Milliarden Euro, das betreute Kundenvolumen liegt bei mehr als 18 Milliarden Euro. Juristische Heimat ist Paderborn, Verwaltungssitze gibt es in Paderborn und Köln.