Interview über den Trendsport „Padel ist der perfekte Social Sport“

Marc Klopp vom Padel FC (links) und Son Nguyen von Aquis Capital

Marc Klopp vom Padel FC (links) und Son Nguyen von Aquis Capital Bildquelle: Padel FC und Aquis Capital

private banking magazin: Was hat Sie an Padel als Sport gereizt – und warum eignet sich gerade dieses Spiel so gut als Plattform für Austausch und Begegnung?

Son Nguyen: Marc Klopp hatte mich vor einiger Zeit ganz spontan auf den Padel-Court mitgenommen – und ehrlich gesagt: Der Virus ist sofort übergesprungen. Padel heißt vom ersten Moment an Spaß und schnelle Erfolgserlebnisse, selbst ohne Vorerfahrung. Genau das macht Padel so charmant als Begegnungsplattform: Man lacht zusammen, misst sich spielerisch – und kommt ganz automatisch ins Gespräch.

 

Marc Klopp: Padel ist eine der kleinsten Teamsportarten der Welt. Es ist extrem anfängerfreundlich, erzeugt ein geringes Frustrationslevel und ist trotzdem taktisch anspruchsvoll. Man ist körperlich und kognitiv gefordert, aber nicht überfordert. Und das Wichtigste: Das Bierchen oder der Kaffee danach ist fast genauso wichtig wie das Match selbst. Es ist ein echter Social Sport für alle Generationen und Geschlechter – ideal für Business & Pleasure.

Warum fiel die Wahl auf Mallorca – und ganz konkret auf den Mallorca Country Club? Was macht diesen Ort für ein solches Format besonders?

Nguyen: Für uns kam eigentlich nur der Mallorca Country Club (MCC) in Frage. Marc Klopp und ich sind dort Geschäftspartner und Corporate Members. Der MCC bietet nicht nur eine erstklassige Infrastruktur, sondern auch genau die Atmosphäre, die wir für dieses Format brauchen: exklusiv, aber entspannt, international, aber persönlich.

Klopp: Der Club verbindet Spitzensport-Feeling mit mediterranem Lebensgefühl. Man kommt an, fühlt sich sofort wohl und ist mental raus aus dem Alltag. Genau das brauchen wir für offene Gespräche und echte Begegnungen.

Wie bewusst war die Entscheidung, Gespräche mit Family Offices aus dem Konferenzraum herauszuholen und auf den Court zu verlagern?

Nguyen: Sehr bewusst. Wir wollten die Diskussionen ganz gezielt auf die Padelplätze verlagern – gemischt mit Sport, Bewegung und Emotionen. Das verändert sofort die Gesprächsdynamik.

Malte Dreher, Herausgeber vom private banking magazin (von links), Marc Klopp, Mitgründer von Athlin und Padel FC, Son Nguyen, geschäftsführender Partner von Aquis Capital

Klopp: Nach einer Partie Padel fühlt man sich einfach besser. Der Kopf ist frei, der Stress wie weggeblasen – und Gespräche sind erfahrungsgemäß fokussierter, ehrlicher und positiver. Man begegnet sich auf Augenhöhe und nicht in klassischen Rollenmustern.

Aquis Capital versteht sich als Fondsboutique – warum laden Sie gezielt deutsche Family Offices ein, und was erhoffen Sie sich von diesem Rahmen im Vergleich zu klassischen Kapitalmarktkonferenzen?

Nguyen: Deutschland ist für uns ein strategisch extrem wichtiger Markt. Wir wollen die Beziehungen zu deutschen Family Offices weiter vertiefen – aber eben nicht im x-ten Meetingraum. Mallorca, der MCC, Padel und gemeinsame Erlebnisse schaffen einen ganz anderen Zugang. Es geht weniger um Präsentationen und mehr um echte Gespräche auf Augenhöhe.

Was sollen die Teilnehmer nach diesen zwei Tagen mitnehmen – jenseits von sportlichen Eindrücken?

Nguyen: Idealerweise eine spürbare Vertiefung bestehender Beziehungen, neue Kontakte und anregende Diskussionen über die Kapitalmärkte – vermischt mit positiven Sportemotionen.

Klopp: Und das Gefühl, Teil einer Community gewesen zu sein. Nicht nur ein Event besucht zu haben, sondern echte Verbindungen geknüpft zu haben.

Wie ist der genaue Ablauf der beiden Tage geplant – vom Turnierformat über die Matches bis hin zur Players Party und dem Barbecue?

Nguyen: Am Mittwoch, den 11. März, reisen die Teilnehmer individuell an. Von 14:00 bis 18:00 Uhr gibt es eine Padel-Klinik, Training und Plauschmatches mit den Padel-Pros des Padel FC, unter anderem mit Marc und seinem Trainerteam. Ab etwa 19:00 Uhr findet eine Players Party in einem Beach Club in Portals Nous statt.

 

Klopp: Der Donnerstag, 12. März, ist dann der eigentliche Turniertag – von 10:00 bis 18:00 Uhr. Dazu kommen Celebrity- und Gästematches unter unserer Leitung. Zwischendurch bleibt viel Raum für Networking und Diskussionen. Ab 19:00 Uhr schließen wir mit einer MCC / Private Banking Magazin Barbecue-Party im Mallorca Country Club ab – gemeinsam mit Event-Gästen und Mitgliedern des MCC.

Welche Rolle spielt der Pro-Am-Gedanke dabei – steht der sportliche Ehrgeiz oder bewusst das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund?

Klopp: Der Pro-Am-Gedanke wird bei uns durch Celebrity- und Gästematches ersetzt. Der sportliche Ehrgeiz darf da sein – aber im Vordergrund steht ganz klar das gemeinsame Erlebnis.

Welche Rolle nehmen Sie selbst während des Turniers ein – eher Gastgeber, aktive Mitspieler oder Netzwerker?

Nguyen: Alles zusammen: Gastgeber, aktiver Mitspieler und Netzwerker.

Hier kommen Sie zur Anmeldung.

Klopp: Networking erst on-court – und dann off-court.

Eine Frage, die sich fast aufdrängt: Spielt Ihr Vater gut Padel – und würden Sie ihn eher im Pro- oder im Am-Teil einordnen?

Klopp: Er spielt schon echt gut und ist sehr ehrgeizig. Auf welcher Seite ich ihn einordnen würde, hängt ehrlich gesagt von den anderen Spielern ab.

Padel wird oft als zugänglicher, taktischer Sport beschrieben: Würden Sie sagen, Padel ist so etwas wie das Fußball für reifere Semester – weniger Laufwege, mehr Spielintelligenz, aber immer noch hoher Wettbewerbscharakter?

Klopp: Für Profisportler ist es vielleicht die schönste Nebensportart der Welt – für uns Amateure kann es die Sportart für den Rest unseres Lebens sein. Wo kann man sich sonst generationsübergreifend im Team battlen? Durch die Wände wird das räumliche Denken trainiert, und man muss nicht ständig Bälle einsammeln. Im Alter wird das immer wichtiger. 

Darf man sich auf prominente Mitspieler oder besondere Gäste freuen – oder steht bewusst nicht der Name, sondern die Begegnung im Vordergrund?

Nguyen: Unser Ziel ist es schon, auch prominente Mitspieler dabei zu haben. Aber am Ende muss es menschlich und vom Spielniveau her passen.

Klopp: Der Name ist zweitrangig – die Begegnung zählt.

Ist dieses Turnier als einmaliges Highlight gedacht – oder können Sie sich vorstellen, daraus ein wiederkehrendes Format für Family Offices zu entwickeln?

Nguyen: Unser Ziel ist es, das Family Office Investment Community MCC Padel Event zwei- bis dreimal pro Jahr zu etablieren – in Zusammenarbeit mit dem Private Banking Magazin und dem Padel FC.

Marc: Wenn das Format so funktioniert, wie wir es uns vorstellen, dann soll daraus eine echte Serie werden.

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