Oliver Bartholet und Bernhard Hodler Julius Bär beruft Risikochef und Collardi-Stellvertreter

Julius-Bär-Zentrale in Zürich: Der künftige Risikochef des Hauses kommt 2018 von der UBS.  | © Getty Images

Julius-Bär-Zentrale in Zürich: Der künftige Risikochef des Hauses kommt 2018 von der UBS. Foto: Getty Images

Die Schweizer Privatbank Julius Bär hat Oliver Bartholet per 1. April 2018 zum Risikochef und Mitglied der Geschäftsleitungen der Julius Bär Gruppe und der Bank Julius Bär ernannt. Bernhard Hodler, der diese Rolle seit 2001 innehat, bleibt weiterhin Mitglied der Geschäftsleitung der Bank Julius Bär und wird künftig als stellvertretender Vorstandsvorsitzender fungieren.

Hodler wird weiterhin dem Kreditbereich der Bank vorstehen und soll den Angaben zufolge die Umsetzung strategischer Projekte unterstützen. An der strategischen Ausrichtung der Bank soll sich durch die Personalien jedoch nichts ändern, wie eine Sprecherin dem private banking magazin auf Anfrage bestätigte.

Bartholet ist derzeit als Leiter der Legal Group Regulatory and Governance bei der UBS tätig. Dort hatte er zuvor weitere Führungspositionen inne, unter anderem die des globalen Leiters Steuern und als Berater für das Wealth Management. Bei Julius Bär wird er für das Management und die Kontrolle von Markt-, Betriebs-, Compliance- sowie bankspezifischen rechtlichen Risiken verantwortlich sein.

Julius Bär ist auf die Betreuung und Beratung vermögender Privatkunden spezialisiert und beschäftigt mehr als 6.000 Mitarbeiter, davon rund 1.400 Kundenberater. Die verwalteten Vermögen beliefen sich per Ende Juni dieses Jahres auf 355 Milliarden Schweizer Franken.