Quartalsbericht Österreichs Pensionskassen hecheln ihren Rekordvermögen hinterher

Die österreichische Fahne weht über dem Barockschloss Belvedere

Die österreichische Fahne weht über dem Barockschloss Belvedere: Die Pensionskassen des Landes legen wieder an verwaltetem Vermögen zu. Foto: Imago Images/imagebroker

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Die österreichischen Pensionskassen steigen ihr verwaltetes Vermögen weiter. Zum Ende des zweiten Quartals 2023 betrug das Vermögen der Versorgungseinrichtungen 25,43 Milliarden Euro und damit 591,68 Millionen Euro mehr als zum Ablauf des ersten Quartals. Das geht aus dem „Quartalsbericht Q2 2023 Pensionskassen“ hervor, den die Österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) nun veröffentlicht hat.

Vom Rekordwert von Ende 2021 noch entfernt

Damit holen die Pensionskassen beim verwalteten Vermögen, das nach den Kapitalmarktturbulenzen im ersten Halbjahr 2022 einen massiven Rückgang erlitt, zwar langsam wieder auf, der Rekordwert vom Jahresende 2021 liegt aber nach wie vor 1,55 Milliarden Euro entfernt. Im Jahr 2022 war das Vermögen um 9,9 Prozent auf 22,25 Milliarden Euro abgefallen, allerdings bereits im ersten Quartal des laufenden Jahres wieder um 2,02 Prozent gestiegen.

Entwicklung des verwalteten Vermögens der österreichischen Pensionskasse.
Entwicklung des verwalteten Vermögens der österreichischen Pensionskasse. © FMA

 Das Anlageumfeld bleibt jedoch kompliziert. Die Veranlagungsperformance der fünf
überbetrieblichen und drei betrieblichen Pensionskassen
spiegle das anhaltend herausfordernde wirtschaftliche und geopolitische Umfeld wider, so die FMA.

Asset Allocation: Aktien- und Schuldverschreibungen nehmen zu 

Die Vermögensveranlagung aller Pensionskassen zusammen hat in den ersten sechs Monaten des
Jahres 2023 ein Veranlagungsergebnis von 3,28 Prozent, davon im zweiten Quartal eines von 1,6 Prozent erzielt. 
Im Schnitt der vergangenen drei, fünf und zehn Jahre beträgt die Performance 2,55 Prozent, 1,96 Prozent beziehungsweise 3,32 Prozent.

Das Vermögen der Pensionskassen wird zu 96,12 Prozent indirekt über Investmentfonds gehalten. Aufgeteilt in die einzelnen Anlageklassen machen Aktien mit 38,92 Prozent den größten Anteil aus.  Zum Ende des abgelaufenen waren es nur 36,82 Prozent gewesen, Ende 2021 lag der Aktienanteil allerdings noch bei 40,61 Prozent. Auch der Anteil der Schuldverschreibungen nahm zu, von 31,71 Prozent (per Ende 2022) auf 33,22 Prozent.

 

Den kompletten Bericht können Sie hier auf der Seite der Österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) herunterladen.

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