In Gunskirchen Österreichische Raiffeisenbank führt grünes Private Banking ein

Hupert Pupeter, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Gunskirchen

Hupert Pupeter, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Gunskirchen: Hier spricht Pupeter zum Start der Green Finance Alliance bei einer Veranstaltung des österreichischen Umweltministeriums. Foto: Imago Images / SEPA.media

Die Raiffeisenbank Gunskirchen gründete vor 10 Jahren ein Umweltcenter und verpflichtete dabei zu Photovoltaikanlagen auf dem Dach, kostenlosen E-Tankstellen und einer CO2-Kompensation. Zudem investierte die Bank aber auch in nachhaltige Projekte – und will ihr Geschäftsfeld für Kunden nun um ein grünes Private Banking erweitern. Das gab das Institut über eine Pressemitteilung bekannt.

Im neuen Geschäftsbereich sollen Kunden eine grüne Vermögensverwaltung und Veranlagung wahrnehmen können. „Das nachhaltig ausgerichtete Private Banking bietet vermögenden Privatkunden, die Wert auf ökologische, ethische und soziale Aspekte legen, ein nachhaltiges Anlagespektrum“, erklärt Hubert Pupeter, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Gunskirchen. Auf der eigenen Website wirbt die Bank mit Dienstleistungen wie einer Portfoliooptimierung, Anlageberatung, Vermögensverwaltung und Performance-Berichten.

Retail-Leiter baute Private Banking seit Ende 2020 auf

Ende 2020 hatte die Genossenschaftsbank Dominik Bachler nach Gunskirchen geholt, der zuvor als stellvertretender Bankstellenleiter in Linz-Wegscheid tätig war. Bachler übernahm die Leitung des Retail-Bereichs und den Aufbau des Private Bankings, für das nun auch weitere Kundenbetreuer bei der Raiffeisenbank Gunskirchen tätig sind. Insgesamt beschäftigt die Bank aktuell 64 Mitarbeiter in fünf Bankstellen, wovon elf Mitarbeiter im Umweltcenter tätig sind.