Artikel 9 Nuveen legt gemeinsam mit Institutionellen Immobilien-Spezialfonds auf

Seite 2 / 2

Für den Fonds wurde dieser Ansatz auf Haushalte ausgeweitet, die unterhalb des regionalen Medians verdienen oder andere Benachteiligungsmerkmale aufweisen. Mindestens 50 Prozent der Wohnfläche im Portfolio stehen hierfür zur Verfügung und führen zu gemischten Häusern inklusive eines breites Managementansatzes. Denn vor Ort unterstützen ehrenamtliche Haushalte und Community Manager der Stiftung die Gemeinschaftsbildung in den Häusern und stärken die Eigenverantwortung jedes einzelnen Bewohners.

Der Fonds orientiert sich bei seinen angestrebten Wirkungszielen an den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (UN Sustainable Development Goals – kurz UN SDGs). Dabei stehen die beiden Ziele 10 (weniger Ungleichheit) und 11 (nachhaltige Städte und Gemeinschaften) im Blickpunkt. Hinzu kommen Übereinstimmungen mit weiteren SDGs, insbesondere Richtung ökologischer Ziele. Die Projekte der Strategie werden daher neben der sozialen Wirkung auch hohen ökologischen Maßstäben gerecht.


Das Startportfolio umfasst zwei Projekte. Eine Entwicklung in Mühlacker, , in der Nähe von Pforzheim. Auf einer Grundstücksfläche von rund 1.250 Quadratmeter entstehen voraussichtlich bis Anfang 2023 zwei Holzhäuser mit 20 Wohneinheiten. 95 Prozent der Flächen sind für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein vorgesehen. Der Mietpreis wird knapp ein Drittel unter der Markmiete liegen.

Die zweite Projektentwicklung befindet sich in Grenzach-Wyhlen in der Nähe von Basel. Geplant sind zwei Häuser mit 23 Wohneinheiten sowie einem Kindergarten. Das Objekt profitiert von einem Blockheizkraftwerk, das 130 Prozent des benötigten Stroms liefern kann. Auch hier wird der Mietpreis knapp ein Drittel unter der Marktmiete liegen, mit 100 Prozent der Fläche ausschließlich für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein.