Seit Jahresanfang Nur wenige Vermögensverwalter können die Benchmark schlagen
Für die Vermögensverwalter war es in den ersten 9 Monaten schwer, die Benchmark aus Dax (Aktien) und Rex (Renten) zu schlagen. Per 30. September 2024 lag die Performance des Dax seit 2. Januar 2024 bei 14,83 Prozent und des Rex bei 1,99 Prozent. Je höher die Aktienquote der jeweiligen Mandate, desto schwieriger war es, die Benchmark zu schlagen.
So lagen im defensiven Risikoprofil aus 33 Prozent Dax und 67 Prozent Rex 25 Vermögensverwalter über der Benchmark und 28 darunter. Bei dem ausgewogenen Risikoprofil aus 50 Prozent Dax und 50 Prozent Rex lagen 21 Vermögensverwalter über der Benchmark und 40 darunter. Beim dynamischen Risikoprofil aus 70 Prozent Dax und 30 Prozent Rex lagen 13 Vermögensverwalter über der Benchmark und 32 darunter, und beim risikoreichsten Risikoprofil mit 85 Prozent Dax und 15 Prozent Rex lagen nur noch vier Vermögensverwalter über der Benchmark und 22 darunter.
Die besten Verwalter in den jeweiligen Risikoprofilen schlugen zwar den Index, haben sich das jedoch teilweise auch mit Sondersituationen erkauft, in dem sie entweder mehr Risiko eingingen wie der Best-in-One Balanced, oder anstatt auf Anleihen auf Rohstoffe und Sachwerte setzten wie der Concept Aurelia, oder weil sie in der Gewichtung von Rating, Industrien und Regionen Schwerpunkte setzten und damit vom Index abwichen wie der Degussa Bank Universal Rentenfonds.
Eine genaue Analyse kann man auf der Website des Vermögensverwaltervergleichs vornehmen. Dort können Sie den Zeitraum seit Jahresanfang nach Performance, Volatilität, Sharpe Ratio und Maximum Drawdown auswerten.
Was man wissen muss:
Das Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. analysiert nur vermögensverwaltende Konzepte, die mindestens 100 Millionen Euro Assets under Management und einen Track Record von 5 Jahren haben. Neben der quantitativen Analyse findet auch eine qualitative Analyse der Konzepte statt, sodass nicht adäquate oder schlechte Konzepte im Vorwege aussortiert werden. Dies führt zu einem „Qualitäts-Bias“, der dazu führt, dass die schlechtesten Verwalter der Analyse nicht die schlechtesten Verwalter des Marktes widerspiegeln. Derzeit werden 187 VV-Konzepte abgebildet. Datenquelle ist Reuters, verarbeitet werden die Daten mittels QPLIX (www.qplix.de). Entsprechend erfolgt die Berechnung der Volatilität nach der Qplix-Methode (250 Tage).
In den Performance-Daten werden KEINE Kosten für Depotverwahrung und Transaktionen berücksichtigt.
Quelle:
Die Daten hat freundlicherweise Dr. Marc Breidenbach vom Family Office Breidenbach von Schlieffen & Co. zur Verfügung gestellt. Den kompletten Vergleich als PDF-Datei können Sie hier herunterladen.