Zwei kommen, einer geht Nomura AM tauscht Geschäftsführung der EU-Niederlassung in Frankfurt aus

Peter Ball

Peter Ball: Er rückt gemeinsam mit Koichi Katakawa in die Geschäftsführung von Nomura EU auf. Foto: Nomura Asset Management

Peter Ball und Koichi Katakawa rücken ab April in die Geschäftsführung des Europa-Geschäfts von Nomura auf. Der Asset Manager reagiert damit auf den Abgang von Gerhard Engler, der Ende März in den Ruhestand tritt. Ball wird für Nomura weiter die Distribution in Europa und dem Mittleren Osten sowie Afrika leiten, und übernimmt zusätzlich die Verantwortung für Marketing und Kundenbeziehungen. Katakawa war bisher Leiter der Unternehmensplanung in Europa und übernimmt künftig das Portfoliomanagement innerhalb von Nomuras EU-Einheit.

Koichi Katakawa, Nomura EU

Unter das Portfoliomanagement fallen Spezial- und Publikumsfonds, deren Fondsmanagement bestehen bleibt und die von Frankfurt aus geleitet werden. In der Mainmetropole hat Nomura EU seinen Standort, Magnus Fielko bleibt dort weiterhin Sprecher der Geschäftsführung.

Die Niederlassung in Frankfurt soll auch in Zukunft die zentrale Anlaufstelle die Aktivitäten des Asset Managers in Europa bleiben, erklärt Go Hiramatsu, Leiter des weltweiten Geschäfts von Nomura Asset Management außerhalb Japans: „Unser Geschäft in Namura EU hat sich in den vergangenen vier Jahren nahezu verdoppelt.“ Der Wachstumskurs soll fortgesetzt werden: „Die EU-Einheit von Nomura Asset Management in Frankfurt ist dafür der Brückenkopf und bleibt zugleich erster Ansprechpartner unserer vielen deutschen Kunden.“

Nomura hat seinen Hauptsitz in Tokia und verwaltet weltweit 583 Milliarden US-Dollar. Seit über 30 Jahren ist der Asset Manager auch in Europa tätig, wo das Unternehmen 1988 in Deutschland eine eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft gründete. Über den Standort bietet Nomura seinen Kunden zum einen Publikumsfonds, zum anderen aber auch individuelle Mandate für Unternehmen, Stiftungen, Banken und Sparkassen.