Family Office, Familienstiftung, Spenden Wie sich deutsche Nextgens künftig engagieren wollen

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Um Probleme bei Klima und Umwelt oder der Bildung zu lösen, wollen die Nachfolgegenerationen systematischer vorgehen als ihre Vorgänger – aber nur knapp 30 Prozent von ihnen orientieren sich dabei an den Sustainable Development Goals, fast 40 Prozent kennen die Ziele der Vereinten Nationen gar nicht. Innerhalb der Unternehmen verschließen sich die Nextgens auch systematischen Veränderungen nicht, die Mehrzahl von ihnen will die eigene Firma künftig nachhaltiger aufstellen.

Family Offices sind akzeptiert – aber werden hinterfragt

Ein Teil der befragten Nextgens schätzt nach Angabe der Studienautoren die Zusammenarbeit mit Family Offices. Gleichzeitig werden Funktionen und Aufgabenbereiche der Family Offices auch kritisch hinterfragt. „Die Nachfolgegeneration stellt veränderte Ansprüche an Family Offices. Sie möchte nicht mehr nur ein Finanzreporting bekommen, sondern auch ein heute noch sogenanntes ‚nicht-finanzielles Reporting‘ über den Impact erhalten“, erklärt Antonis Schwarz – Erbe der Gründerfamilie von Schwarz Pharma. Er fordert: Nextgens und Family Offices sollten sich mehr austauschen.

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Quelle: Phineo

Für die Nextgens ist Rendite nicht mehr das einzige Kriterium bei der Vermögensanlage, Ansätze wie Impact Investing gewinnen an Bedeutung – auch wenn vielen Nextgens dazu noch Metriken und Standards fehlen. Wie stark sie sich beim Thema Impact Investing einbringen, ist laut der Studienautoren unter anderem abhängig von der Höhe des Vermögens, das ihnen zur Verfügung steht.

 

Hürden, die Nextgens an mehr Engagement hindern, sind zum einen Vorbehalte gegenüber dem sozialen Sektor, mangelnder Zugriff auf das Familienvermögen, ein nicht immer einfacher Dialog innerhalb der Familie sowie mangelnde Unterstützung oder sogar Gegenwind von verschiedenen Seiten. Außerdem geben einige Befragten an, dass sie nicht gerne über ihr Geld oder ihr gemeinnütziges Wirken sprechen.

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Quelle: Phineo

Nur etwa 10 Prozent der Befragten glauben, dass ihr gesellschaftliches Engagement etwas oder viel niedriger im Vergleich zur Vorgängergeneration geworden ist. Die Mehrzahl schätz den gesellschaftlichen Einsatz höher ein. „Ich finde, wer einen bekannten Namen hat, kann und sollte damit in politischen Kreisen Türen für gute Zwecke öffnen. Insofern ist der Familienname neben den Ressourcen Zeit und Geld ebenfalls ein potenziell wirkmächtiges Asset“, erklärt Antonis Schwarz.

Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen.

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