Neuzugang von der Alten Leipziger Universal-Investment schärft Vertrieb nach

Stefan Schütte kommt von der Alten-Leipziger-Versicherung.  | © Universal-Investment

Stefan Schütte kommt von der Alten-Leipziger-Versicherung. Foto: Universal-Investment

Universal-Investment hat den Diplom-Ökonomen Stefan Schütte in ihr Vertriebsteam geholt und ihn zum Direktor Sales ernannt. In seiner neuen Position ist der 40-Jährige für den Vertrieb an institutionelle Kunden mitverantwortlich. Seine Aufgabe besteht vor allem darin, neue Kunden im deutschsprachigen Raum und im weiteren europäischen Ausland anzusprechen.

Auf der Produktseite soll Schütte deutsche und Luxemburger Fonds konzipieren und auflegen. Der Neuzugang berichtet an Thorsten Schneider, Leiter des Vertriebs an institutionelle Kunden (Head of Sales Institutional Investors), bei Universal-Investment.

Schütte kommt von der Alten-Leipziger-Lebensversicherung. Dort agierte er ab Ende 2016 als Senior Portfoliomanager für Anleihen. Vor seinem Weggang bei dem Versicherungsunternehmen vertrat er den Zentralbereichsleiter der Abteilung Renten/Cash. Der seit Oktober 2015 amtierende Abteilungschef, Jan von Graffen, hat das Unternehmen ebenfalls verlassen und war Anfang Juli 2019 zur BF Capital nach Stuttgart gewechselt.

Universal-Investment-Neuzugang Schütte begann seine Karriere im Jahr 2006 im Vertrieb von festverzinslichen Anlagen im Bereich Corporates & Markets bei der Commerzbank in Frankfurt. Anschließend hatte er bei der Bank verschiedene weitere Funktionen im Vertrieb inne. Insgesamt bringt Schütte rund 15 Jahre Branchenerfahrung mit zu Universal-Investment und hat nach Einschätzung seines neuen Arbeitgebers durch seine Zeit im Portfoliomanagement auf der Versicherungsseite ein ausgeprägtes Verständnis für die Anforderungen institutioneller Investoren. 

Wachstumspläne 

Die vor drei Jahren vom britischen Private-Equity-Haus Montagu übernommene Universal-Investment verfolgt große Vertriebspläne. Bis 2023 will die größte bankenunabhängige Investmentgesellschaft im deutschsprachigen-Raum zur führenden europäischen Fonds-Service-Plattform für sämtliche Anlageklassen werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen die Frankfurter unter anderem das Geschäft im europäischen Ausland sowohl mit institutionellen Investoren als auch Fondsinitiatoren ausbauen.