Neuer Spezialfonds für Bürohäuser Kingstone dockt bei Universal-Investment an

Sonnenaufgang in München. In der Isar-Metropole residiert Kingstone Investment Management. | © Getty Images

Sonnenaufgang in München. In der Isar-Metropole residiert Kingstone Investment Management. Foto: Getty Images

Das 2018 gegründete Immobilienunternehmen Kingstone Investment Management (Kingstone IM) schickt über die Immobilienplattform der Master-Kapitalverwaltungsgesellschaft Universal-Investment seinen ersten Immobilien-Spezialfonds für deutsche Investoren ins Rennen. Die Fondsmanager des „Kingstone Wachstumsregionen Süddeutschland“, so der Name des Anlagevehikels, sollen vor allem in Büroimmobilien in sehr guten Lagen mit langfristig gebundenen Mietern in ausgesuchten Wachstumsregionen in Süd- und Westdeutschland investieren.

Als Zielvolumen peilt Kingstone für den Fonds die Marke von 300 Millionen Euro an. Neben dem Eigenkapital von Investoren will Kingstone auch Fremdkapital bis zu einem Anteil von 50 Prozent einsetzen. Was die geplanten Immobilienkäufe betrifft, will sich Kingston nicht auf eine zu enge Bandbreite festlegen, sondern peilt Objekte im Wert zwischen 10 und 50 Millionen Euro an. Der Fonds soll die erworbenen Immobilien langfristig im Bestand halten.

Die eigentümergeführte Kingstone Investment Management mit Sitz in München positioniert sich als Immobilien-Investment-Management-Boutique. Mit dem neuen Immobilienspezialfonds spricht Kingston deutsche institutionelle Investoren an. Um Zugang zu dem Fonds zu erhalten, müssen die Anleger mindestens 3 Millionen Euro beisteuern. Erste Kapitalzusagen liegen Kingstone bereits von Sparkassen und Banken vor. Das Unternehmen sagt, es habe mehr als 60 Millionen Euro von Sparkassen und Banken aus dem genossenschaftlichen Sektor erhalten. Den Anlegern stellt Kingstone eine Ausschüttungsrendite von jährlich über 4 Prozent in Aussicht.