In Köln-Deutz Neue Zentrale von Flossbach von Storch wird kleiner als geplant

Blick auf das Gelände Messe Deutz

Blick auf das Gelände Messe Deutz: In der Nähe soll die neue Zentrale von Flossbach von Storch entstehen. Diese wird nun kleiner als ursprünglich geplant. Bildquelle: Imago Images / Hans Blossey

Dass Flossbach von Storch eine neue Unternehmenszentrale baut, ist bereits bekannt. Im Kölner Stadtteil Deutz hat der Vermögensverwalter bereits ein Gelände gefunden. Doch die geplante Höhe von 120 Metern machte das Bauvorhaben zum Stadtgespräch. Nun ist klar: Der Turm wird kleiner. 

Die neue Zentrale soll „nur“ noch 100 Meter hoch werden. Für Flossbach von Storch scheinbar kein Problem. Bei der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung gab es „äußerst interessante Entwürfe“, schreibt die Kölnische Rundschau. Wie diese aussehen, ist jedoch nicht bekannt. Denn der architektonische Wettbewerb läuft noch. Daher gibt es noch keine Fotos oder Zeichnungen von Entwürfen für die Zentrale.

Hochhäuser dürfen Blick auf den Dom nicht beeinträchtigen

In Köln sich Hochbauten immer eine heikle Sache. Denn sie dürfen bestimmte Sichtweisen auf das Weltkulturerbe – den Kölner Dom – nicht beeinträchtigen. Ein Vorgang, den man bei Flossbach von Storch kennt. Die aktuelle Heimat der Kölner, der Köln-Triangle-Turm, sorgte dafür, dass der Kölner Dom für fünf Jahre auf der „Roten Liste des gefährdeten Welterbes“ der Unesco landete. Als Reaktion hat die Stadt Köln damals die Pufferzone erweitert, in der größere Bauvorhaben an die Unesco gemeldet werden müssen.

 

Daher hat die Stadt Köln das letzte Wort. Die Kölnische Rundschau schreibt, dass die Chancen für einen Bau jedoch gut stünden. Zumal der Bezirksbürgermeister der Innenstadt, Andreas Hupke, das Projekt unterstützt. Das bisher kaum genutzte Gelände in der Nähe der Messe werde zudem begrünt. Und an dem Standort entstehen neue Arbeitsplätze.

Aktuelle Zentrale ist zu klein

Notwendig sei für Flossbach von Storch der Neubau, der einen dreistelligen Millionenbetrag kosten soll, um weiter wachsen zu können. Die aktuell über 300 Beschäftigten haben im 108 Meter hohen Triangle-Turm nicht genug Platz, weshalb es einen zweiten Standort an der Siegburger Straße gibt. Dieser soll nach dem Umzug aufgegeben werden.

In der neuen Zentrale, deren Fläche zwischen 45.000 und 50.000 Quadratmeter groß werden soll, hätten dann alle Mitarbeiter Platz. Die Büros im Triangle-Turm werden von Flossbach von Storch angemietet. Im neuen Hauptquartier könnte der Vermögensverwalter wiederum Flächen vermieten.

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