Schuldverschreibungen mit BBB-Rating Neuberger Berman legt Fonds für verbriefte Firmenkredite auf

Fekko Ebbens und Pim van Schie

Fekko Ebbens (links), Leiter institutionelles Geschäft EMEA bei Neuberger Berman und Pim van Schie, Senior Portfoliomanager. Bildquelle: Neuberger Berman

Neuberger Berman stellt eine Kreditstrategie vor. Dabei handelt es sich um  Collateralized Loan Obligations (CLOs), also verbriefte Firmenkredite, die auf der CLO-Plattform des US-Investmentmanagers  aufbauen.

Die Senior Portfoliomanager Pim van Schie, Joseph Lynch und Stephen Casey verwalten den Investment Grade CLO Debt Fonds, der nach Artikel 8 aufgelegt ist. Die Fondsmanager investieren vor allem in CLO-Schuldverschreibungen mit BBB-Rating. Das Vehikel dient dabei als Ergänzung zu den bestehenden 685 Millionen US-Dollar schweren CLO Income Fonds. Bei diesen investieren die Manager in CLO-Schuldtitel ohne Investment-Grade-Rating.

„CLO-Schuldverschreibungen können wirtschaftliche und fundamentale Vorteile gegenüber anderen Anlageklassen bieten und dazu beitragen, die Anforderungen institutioneller Anleger zu erfüllen, die ein Engagement in einer breiten Palette hochwertigerer variabel verzinslicher Instrumente anstreben“, sagt van Schie. 

Auf der CLO-Plattform werden 25 Milliarden US-Dollar verwaltet

Die Portfoliomanager von Neuberger Berman verwalten auf der CLO-Plattform ein Volumen von 25 Milliarden US-Dollar. Sie investieren das Geld in CLO-Schuldtitel von Drittanbietern und verwalten seit zwei Jahrzehnten CLOs über alle Kreditzyklen hinweg. Durch risikobereinigte Renditen soll dabei das Verlustrisiko minimiert werden.

 

CLO-Schuldverschreibungen böten eine deutlich höhere Rendite als vergleichbar bewertete Unternehmensanleihen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Zudem seien die Ausfallquoten geringer, da die Titel mit bonitätsverbessernden Merkmalen emittiert würden.

„Da die Akzeptanz von CLOs bei einem breiten Spektrum von Anlegern weiter zunimmt, freuen wir uns, unser Angebot mit für anspruchsvolle Anleger erweitern zu können“, sagt Fekko Ebbens, Leiter des institutionellen Geschäfts EMEA.

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