Nach Private-Equity-Übernahme Gründer verlässt Aufsichtsrat von Netfonds

Netfonds-Gründer Karsten Dümmler verlässt den Aufsichtsrat.

Netfonds-Gründer Karsten Dümmler verlässt den Aufsichtsrat. Bildquelle: Netfonds

Karsten Dümmler, Gründer und bis 2021 Vorstandsvorsitzender von Netfonds, ist zum 12. Juli auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat des Unternehmens ausgeschieden. Damit verlässt er nach über 25 Jahren die aktiven Gremien der Gesellschaft.

Dümmler gründete das Unternehmen 1999 und leitete es zunächst als Geschäftsführer. Nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Jahr 2009 rückte er in den Vorstand auf und führte Netfonds bis Juni 2021 als Vorstandsvorsitzender. Anschließend wechselte er in den Aufsichtsrat.

Rückzug fällt mit Einstieg von Warburg Pincus zusammen

Der Wechsel im Kontrollgremium erfolgt, nachdem der Private-Equity-Investor Warburg Pincus bei Netfonds eingestiegen ist. Vorstandschef Martin Steinmeyer würdigte Dümmlers Lebenswerk und zeigte sich dankbar für die langjährige Zusammenarbeit. Dümmler bleibt dem Unternehmen als Berater verbunden. Nachfolger im Aufsichtsrat wird der Rechtsanwalt und Kapitalanlagerechtsexperte Florian Stahl, wie ein Sprecher von Netfonds dem private banking magazin mitteilt. Er tritt den Posten an, sobald die Hauptversammlung ihn bestätigt hat.

Netfonds bietet Vermittlern und Beratern über die Technologieplattform finfire Dienstleistungen zur Verwaltung und Regulierung von Geschäftsvorgängen an. Die Aktie ist im Marktsegment m:access der Börse München gelistet und über Xetra handelbar.

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