HRK Lunis
Bei HRK Lunis wird Wert darauf gelagt, dass die über 100 Mitarbeitenden Beruf, Freizeit und Familie so gut wie möglich miteinander vereinbaren können. „Mitarbeitende haben daher die Möglichkeit, einen Tag pro Woche mobil innerhalb Deutschlands zu arbeiten. Ob dies von zuhause aus geschieht oder von einem anderen Ort ist für uns nicht entscheidend. Wichtig ist, dass im Team transparent kommuniziert wird, wer wann mobil arbeitet und dass die Erreichbarkeit gewährleistet ist“, sagt Vorstandsmitglied Artur Montanhas und ergänzt: „Mitarbeiter sollen während den vereinbarten Arbeits- und Kernzeiten erreichbar sein – telefonisch oder digital.“
Diese Regelung für Mobile Working habe sich laut Montanhas bewährt, Änderungen sind aktuell nicht geplant – und sie gelten grundsätzlich für alle Mitarbeitenden sofern die Tätigkeit es zulässt. In Bereichen mit zwingender Präsenz, beispielsweise Empfang und Technik, gelten laut Montanhans gegebenfalls abweichende Regelungen.
Capitell
Capitell hat ein hybrides Modell installiert, bestehend aus 3 Tagen Anwesenheit im Büro und maximal 2 Tagen mobilem Arbeiten. „Wir folgen dem Zeitgeist und sind der Meinung, dass ein vernünftiger Mix aus flexiblem Arbeiten und Anwesenheit im Büro für unsere Mitarbeitenden den entsprechenden Mehrwert sowie genügend Raum für Individualität bietet“, sagt Vorstandsmitglied Sven Karkossa.
Dieser Artikel richtet sich ausschließlich an professionelle Investoren. Bitte melden Sie sich daher einmal kurz an und machen einige berufliche Angaben. Geht ganz schnell und ist selbstverständlich kostenlos.
HRK Lunis
Bei HRK Lunis wird Wert darauf gelagt, dass die über 100 Mitarbeitenden Beruf, Freizeit und Familie so gut wie möglich miteinander vereinbaren können. „Mitarbeitende haben daher die Möglichkeit, einen Tag pro Woche mobil innerhalb Deutschlands zu arbeiten. Ob dies von zuhause aus geschieht oder von einem anderen Ort ist für uns nicht entscheidend. Wichtig ist, dass im Team transparent kommuniziert wird, wer wann mobil arbeitet und dass die Erreichbarkeit gewährleistet ist“, sagt Vorstandsmitglied Artur Montanhas und ergänzt: „Mitarbeiter sollen während den vereinbarten Arbeits- und Kernzeiten erreichbar sein – telefonisch oder digital.“
Diese Regelung für Mobile Working habe sich laut Montanhas bewährt, Änderungen sind aktuell nicht geplant – und sie gelten grundsätzlich für alle Mitarbeitenden sofern die Tätigkeit es zulässt. In Bereichen mit zwingender Präsenz, beispielsweise Empfang und Technik, gelten laut Montanhans gegebenfalls abweichende Regelungen.
Capitell
Capitell hat ein hybrides Modell installiert, bestehend aus 3 Tagen Anwesenheit im Büro und maximal 2 Tagen mobilem Arbeiten. „Wir folgen dem Zeitgeist und sind der Meinung, dass ein vernünftiger Mix aus flexiblem Arbeiten und Anwesenheit im Büro für unsere Mitarbeitenden den entsprechenden Mehrwert sowie genügend Raum für Individualität bietet“, sagt Vorstandsmitglied Sven Karkossa.
Die Präsenz der gut 50 Mitarbeitenden in den Büros sei jedoch unerlässlich, um den gegenseitigen Austausch, die operative Zusammenarbeit und vor allem die Teamkultur zu fördern. „Im Private Banking sind zwischenmenschliche Beziehungen der Kern der Zusammenarbeit, daher ist das gemeinsame Agieren im Büro für unsere Teams sehr wichtig. Für das Kollegium sowie unsere Kunden gleichermaßen greifbar zu sein, ist hierbei das übergeordnete Ziel, jedoch mit der bereits genannten Flexibilität des mobilen Arbeitens“, erklärt Karkossa.
Seit Corona habe man laut Karkossa mit dieser Regelung unverändert sehr positive Erfahrungen gemacht und auch das Feedback des Kollegiums zu dieser flexiblen Handhabung ist positiv: „Unsere technische Infrastruktur ist in den letzten Jahren dahingehend weiterentwickelt wurden, dass für Kolleginnen und Kollegen aller Einheiten ideale technische Voraussetzungen bestehen, um flexibel und mobil arbeiten zu können. Wir planen daher, an unserem hybriden Modell festzuhalten. “
Eine flexible und situationsgerechte Handhabung ist dabei Credo. „Einige Mitarbeiter sind fünf Tage im Büro, manche nutzen mobiles Arbeiten mit fest definierten Tagen, andere planen wiederrum mobiles Arbeiten auf Sicht, beispielsweise in Abhängigkeit von Geschäftsreisen und Kundenterminen“, erklärt Karkossa und ergänzt: „Die Kombination zwischen Büro, mobilem Arbeiten und auswärtigen Kundenterminen erfordert beispielsweise für unsere Berater und Beraterinnen eine gewisse Flexibilität, welche in Abstimmung mit der Führungskraft und dem Kollegium jedoch gegeben ist. Die entsprechenden Niederlassungen und Stabseinheiten organisieren sich hierbei individuell und anhand der jeweiligen Situation im Team. Es gilt: Wir vertrauen unseren Mitarbeitenden und bieten einen modernen und flexiblen Rahmen.“
DJE
„Nach der Corona-Pandemie wollten wir unseren Mitarbeitenden weiterhin die Möglichkeit geben, remote zu arbeiten und haben daher eine Regelung eingeführt, welche die Möglichkeit bietet, bis zu zwei Tage pro Woche remote zu arbeiten“, sagt Tanja Schäfer, Personalchefin bei DJE. Mit dieser Regelung wolle man die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verbessern und gleichzeitig die Vorteile der Zusammenarbeit vor Ort erhalten.
Änderungen an der Regelungen für die rund 200 Mitarbeitenden sind derzeit nicht geplant. Diese gilt einheitlich für alle Bereiche und Niederlassungen. „Dennoch reagieren wir flexibel auf individuelle Situationen: Bei besonders langen Anfahrtswegen oder besonderen privaten Umständen sind Ausnahmen und abweichende Vereinbarungen möglich“, so Schäfer
Liqid
Bei Liqid gibt es laut der Personalbeauftragten Hanna Salize keine One-size-fits-all-Regelung für das Arbeiten im Homeoffice: „Wir setzen auf ein hybrides, bedarfsorientiertes Modell. Unser Ansatz orientiert sich gleichermaßen an den individuellen Bedürfnissen unserer MitarbeiterInnen sowie den Anforderungen der jeweiligen Teams.“
In Bereichen wie Sales oder Relationship Management spiele laut Salize persönliche Präsenz für die Interaktion mit Kundinnen und Kunden sowie innerhalb des Teams eine besonders große Rolle: „Hier gibt es daher inhaltlich getriebene Präsenzpflichten. In anderen Abteilungen wie Tech oder Produktentwicklung gestalten wir das Modell flexibler. Im Durchschnitt liegt unsere Präsenzquote hier bei rund drei Tagen pro Woche im Büro.“
Wichtig ist Salize und ihren Kollegen, dass die gemeinsame Zeit vor Ort bewusst gestaltet wird: „Jedes Team hat feste Präsenztage, an denen sich alle im Büro treffen. Darüber hinaus sorgen wir mit regelmäßigen Formaten wie All-Hands-Meetings und Team Days dafür, dass das gesamte Unternehmen zusammenkommt. Großer Beliebtheit erfreut sich auch unser Ladies Lunch – unser Format für Austausch, Empowerment und gegenseitige Inspiration unter Kolleginnen. Diese Treffen fördern nicht nur den Austausch und die Innovationskraft, sondern stärken auch unsere Kultur – etwas, das wir als zentralen Erfolgsfaktor verstehen.“
Seit Beginn der Pandemie wurde laut Salize das Thema Hybrid Work für die über 100 Mitarbeitenden weiterentwickelt und wird heute als fester Bestandteil der Employee Experience verstanden: „Dabei bleiben wir offen für neue Ansätze, die eine noch bessere Balance zwischen Flexibilität, Teamspirit und Kundenorientierung ermöglichen. Unser Ziel: ein Arbeitsumfeld, das die Vorteile des persönlichen Austauschs im Büro mit den Freiräumen des mobilen Arbeitens kombiniert – und damit sowohl die Produktivität als auch die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden nachhaltig steigert.“
Oberbanscheidt & Cie.
„Homeoffice Regelung ist für einige unserer Mitarbeiter ein fester Bestandteil der Arbeitsrutine. Als ländlich geprägter Vermögensverwalter wollen wir Mitarbeitern und Kunden außerhalb unseres direkten Einzugsgebietes eine sinnvolle Alternative geben. Allerdings gibt es das klare Commitment, dass jeder Kollege mindestens 1 -2 Tage in der Woche im zentralen Büro verbringt“, sagt Andre Koppers Geschäftsführer und Gesellschafter bei Oberbanscheidt & Cie. Er ergänzt: „Die Kollegen müssen nicht jeden Tag hundert und mehr Kilometer auf der Autobahn verbringen. Die Zeit ist beim Kunden und am Schreibtisch im Homeoffice deutlich effektiver eingesetzt.“
Grundvoraussetzung damit das funktioniert sind Koppers Meinung nach zwei Punkte:
- Es muss von Seite unseres Unternehmens eine optimale Hardware und insbesondre Software bereitgestellt werden, die ein Arbeiten aus dem Homeoffice in höchster Qualität ermöglicht. Hier darf es keinerlei Einschränkungen zur stationären Arbeit im Firmensitz geben.
- Alle Mitarbeiter müssen sehr verantwortungsvoll mit der Homeofficeregelung umgehen und diese muss von Kunden und Geschäftspartner uneingeschränkt akzeptiert werden.
Für zukünftiges organischen Wachstum und die Gewinnung von weiteren Mitarbeitern, hält Koppers die Möglichkeit, eine Homeofficeregelung anzubieten für sehr wichtig: „Dies gilt insbesondere für ambitionierte Vermögensverwalter wie uns, die außerhalb der großen Finanzzentren oder Ballungsräumen erfolgreich sein wollen.“
Für Koppers wichtig zu erwähnen ist, dass die überwiegende Anzahl der Mitarbeiter gerne täglich „in unseren frisch renovierten Räumlichkeiten arbeitet „old school“.
Änderungen an den Homeoffice-Regelungen sind nicht geplant. Diese gelten momentan jedoch nur für die Kollegen aus der Beratung/Vertrieb an „Die internen Abteilungen im Front- und Backoffice sowie die Geschäftsleitung arbeiten durchgängig stationär in unserer Zentrale in Kleve“, so Koppers.
Spiekermann & Co.
Aktuell beschäftigt Spiekermann & Co. rund 35 Mitarbeitertende an mehreren Standorten. Eine feste unternehmensweite Regelung zum Homeoffice existiert dabei nicht. „Vielmehr setzen wir auf eine praxisnahe, flexible Handhabung: Die Entscheidung, ob mobil oder im Büro gearbeitet wird, erfolgt im engen Austausch innerhalb der jeweiligen Teams und ist abhängig von Projektphasen, Mandantenterminen sowie den konkreten Aufgabenstellungen“, erklärt Vorstandssprecher Sebsatian Kotte.
Grundlage für das mobile Arbeiten bildet dabei eine interne Leitlinie, die sicherstellt, dass die Arbeitsqualität, der Datenschutz und die Erreichbarkeit auch außerhalb des Büros gewährleistet sind. „Unsere flachen Hierarchien und die direkte Kommunikation ermöglichen es uns, hier schnell und individuell zu reagieren. Unterschiede zwischen Abteilungen oder Standorten ergeben sich dabei vor allem aus dem jeweiligen Tätigkeitsprofil – etwa bei sehr mandantennahen Rollen“, ordnet Kotte ein.
Ihn und seine Vorstandskollegen beschäftigt das Thema Homeoffice und neue Arbeitsmodelle intern intensiv – nicht zuletzt vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftemangels. „Unser Kollege Timo Veeneman Haus beschäftigte sich im Rahmen seiner Masterarbeit ausführlich mit den Erwartungen der jungen und auch der bestehenden (Vermögensverwalter-)Generation an die Arbeitswelt in der Vermögensverwaltung und initiierte dazu auch eine umfangreiche Branchenumfrage“, so Kotte.
Steinbeis & Häcker
Tatjana Rogalli von der Steinbeis & Häcker Vermögensverwaltung gibt an, dass der derzeit zehn Mitarbeiter beschäftigt sind, davon drei Geschäftsleiter. Des Weiteren erklärt sie: „Seit Corona handhaben wir das Thema Homeoffice flexibel und sehr individuell. Grundsätzlich sind unsere Mitarbeiter gerne vor Ort im Office, da uns allen ein transparenter Austausch sowie kurze Entscheidungswege wichtig sind und wir als Team sehr gut funktionieren. Jedoch erfordern persönliche Umstände auch die Möglichkeit des mobilen Arbeitens. Alle Mitarbeiter sind so technisch ausgestattet, dass sie jederzeit nach Rücksprache auch von zuhause aus oder von unterwegs arbeiten können.“
Rogall ist seit November 2021 in der Geschäftsführung der Steinbeis & Häcker Vermögensverwaltung. Sie leitet den regulatorischen und operativen Bereich des Unternehmens. Sie ergänzt: „Mit steigender Arbeitnehmerzahl stellen wir uns regelmäßig in der Geschäftsleiterrunde die Frage, ob wir eine generelle Regelung für alle Mitarbeiter zu Anzahl und festen Tagen für Homeoffice treffen sollten. Bisher haben wir gute Erfahrungen auf Vertrauensbasis gemacht und sahen dies noch nicht als notwendig an. Sollte es aber ein Erfordernis geben, werden wir hier entsprechend nachschärfen.“
Pegasos Capital
Wie viele Mitarbeiter arbeiten für das Unternehmen?
„Unser Team besteht aus sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – inklusive der Geschäftsführung. Gemeinsam betreuen wir unsere Kundinnen und Kunden mit Expertise und persönlichem Einsatz“, sagt der personalverantwortlichen Geschäftsführers Axel Daffner.
Für ihn ist Flexibilität kein Modewort, sondern gelebter Alltag: „Unsere Homeoffice-Regelung richtet sich individuell nach den Bedürfnissen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – immer mit dem Ziel, den reibungslosen Betrieb und die optimale Erreichbarkeit für unsere Kundinnen und Kunden sicherzustellen.“
Einige Teammitglieder arbeiten dabei fast ausschließlich im Büro und nutzen Homeoffice nur bei Bedarf, andere arbeiten überwiegend von zuhause aus. „Wichtig ist für uns, dass wir telefonisch, persönlich im Office sowie bei externen Terminen stets erreichbar und präsent bleiben“, erklärt Daffner.
Auch in Zukunft wolle man bei Pegasos Homeoffice nicht in starren Modellen regeln, sondern will flexibel bleiben. „So haben wir beispielsweise im Jahr 2025 bei einer Mitarbeiterin die Anzahl der Homeoffice-Tage auf Wunsch angepasst – von einem auf zwei Tage pro Woche. Auch auf Ebene der Geschäftsführung wurden neue Homeoffice-Tage eingeführt. Diese Anpassungen verlaufen bei uns reibungslos und im engen Dialog mit dem Team.“
Unterschiede bei den Regelungen ergeben sich dabei weniger durch Abteilungen, sondern durch die jeweilige Funktion und den individuellen Arbeitsstil: „Jeder im Team kann seine Wünsche bezüglich Homeoffice einbringen – und bisher konnten wir alle Anliegen zur Zufriedenheit umsetzen.“
Zentral bleibt dabei: Das Büro in Bogenhausen ist immer verlässlich besetzt, um Kunden persönliche Ansprechpartner zu garantieren. „Aktuell besetzen wir eine Teilzeitstelle im Office Management, die aus organisatorischen Gründen vollständig vor Ort angesiedelt ist. Transparente Kommunikation über Erwartungen und Rahmenbedingungen sorgt dafür, dass sowohl Team als auch Mandanten langfristig zufrieden sind“, so Daffner
Ebenfalls zu den Homeoffice-Regeln befragt, wurde der Vermögensverwalter Flossbach von Storch, der an der Umfrage nicht teilnahm. Konkrete Informationen, wie die Kölner das Homeoffice regeln, sind bislang nicht bekannt.