Nachfolgerin von Christoph Metz EZVK besetzt Chefposten in der Kapitalanlage

Der Prinz-Georg-Garten ist eine Sehenswürdigkeit in Darmstadt, dem Standort der Evangelischen Zusatzversorgungskasse EZVK: Die Anlagespezialistin Sabine Mahnert ist neue Leiterin Kapitalanlagen der EZVK. | © Pixabay

Der Prinz-Georg-Garten ist eine Sehenswürdigkeit in Darmstadt, dem Standort der Evangelischen Zusatzversorgungskasse EZVK: Die Anlagespezialistin Sabine Mahnert ist neue Leiterin Kapitalanlagen der EZVK. Foto: Pixabay

Sabine Mahnert ist zur Evangelischen Zusatzversorgungskasse (EZVK) gewechselt. Wie das private banking magazin aus der Pensionseinrichtung in Darmstadt erfahren hat, übernahm die langjährige Mitarbeiterin des Beratungsunternehmens Willis Towers Watson den seit Monaten unbesetzten Führungsposten. Die neue Leiterin Kapitalanlagen bei der Evangelischen Zusatzversorgungskasse folgt auf Christoph Metz, der im Sommer 2019 als Senior-Portfoliomanager zur Hamburger Sparkasse (Haspa) gewechselt war. 

Metz‘ Nachfolgerin bei der EZVK arbeitete in den vergangenen sieben Jahren bei Willis Towers Watson am Standort Frankfurt. Dort baute sie im Investmentbereich das Treuhandgeschäft mit institutionellen Anlegern (Fiduciary Management) auf und verantwortete das Kapitalanlagenmanagement bei einer Reihe von Schlüsselkunden.

Vor ihrem Einstieg bei Willis Towers Watson war Mahnert von 2010 bis 2012 bei der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (Aba) im Kapitalanlage- sowie Europareferat beschäftigt. Mahnert ist Mitglied des Aba-Fachausschusses Kapitalanlage und Regulatorik.

Vor dem Jahr 2011 arbeitete Mahnert unter anderem bei der US-amerikanischen Bank Morgan Stanley und Goldman Sachs Asset Management. Schon damals beschäftigte sie sich nach Angaben der EZVK mit Kapitalanlagethemen. Ferner habe Mahnert die ersten deutschen Fiduciary-Mandate aufgesetzt. 

Altersversorgung in Kirche und Diakonie 

Die EZVK wurde 1967 von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche der Pfalz errichtet. Sie ist eine von drei Zusatzversorgungskassen der evangelischen Kirchen in Deutschland und fokussiert sich auf die betriebliche Altersversorgung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des kirchlichen und diakonischen Dienstes. Die EZVK zahlt Altersrenten, Erwerbsminderungsrenten und Hinterbliebenenrenten. Sie ist Mitglied im Arbeitskreis Kirchlicher Investoren (AKI) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).