Nachfolger von Georg Geenen Versorgungsanstalt beruft Kapitalanlagevorstand

Wird Kapitalanlagevorstand der VBL: Michael Leinwand.

Wird Kapitalanlagevorstand der VBL: Michael Leinwand. Foto: VBL/Schafgans DGPh

Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) hat Michael Leinwand mit Wirkung zum 1. April 2021 zum Vorstandsmitglied ernannt. Der 52-Jährige ist Nachfolger des langjährigen Kapitalanlagechefs der VBL, Georg Geenen. Letzterer beschränkt sich seit seinem Abschied aus dem Vorstand der VBL vor rund sechs Monaten auf seine Arbeit als Geschäftsführer der VBL-Tochtergesellschaft Ka-Serv. 

Der neue Chef der Kapitalanlage der VBL kommt von der Versicherungsgruppe Zurich. Dort ist er seit 2010 verantwortlich für die Kapitalanlagen aller Versicherungs- und Pensionsgesellschaften der Zurich-Gruppe in Deutschland. In dieser Rolle verantwortet er die Anlagestrategie für die Kapitalanlagen sowie der fondsgebundenen Produkte und des institutionellen Pensionsfondsgeschäfts der Zurich-Gruppe in Deutschland.

Vor seinem Wechsel zur Zurich war Leinwand in leitenden Positionen bei der Gothaer Asset Management sowie beim Rückversicherer General Re tätig. Seine Karriere begann er bei der Dresdner Bank in Frankfurt/Main nach einem Studienabschluss in Volkswirtschaftslehre und anschließender Promotion an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg.

Leinwand bildet in Zukunft gemeinsam mit dem Präsidenten der VBL, Richard Peters, und Angelika Stein-Homberg den hauptamtlichen Vorstand der VBL. Die Versorgungsanstalt ist bundesweit mit rund 4,7 Millionen Versicherten, 5.300 Arbeitgebern und rund 5,2 Milliarden Euro Leistungszahlungen jährlich die größte Zusatzversorgungseinrichtung für betriebliche Altersversorgung im öffentlichen Dienst. Laut Geschäftsbericht 2018 verwaltet die VBL Kapitalanlagen in Höhe von 26,4 Milliarden Euro.