Michael Lindauer verlässt nach mehr als 22 Jahren Allianz Global Investors (AGI). Der bisherige Chief Investment Officer (CIO) für Private Equity war seit Oktober 2003 bei AGI tätig, die CIO-Funktion hatte er seit 2010 inne. Seit Mai 2026 ist er Mitglied des Investment Committee der Interogo Global Private Equity-Strategie.
Seine Nachfolge bei AGI ist intern geregelt. Sebastian Schroff, seit Juli 2020 Head of Global Private Credit bei AGI, trägt seit März 2025 als CIO Private Credit & Private Equity Verantwortung für beide Anlageklassen – sein Mandat wurde damit erweitert.
Das 1998 gegründete Interogo Fund Management mit Sitz in Luxemburg ist eine unabhängige Fonds- und Vermögensverwaltungsgesellschaft und Teil der stiftungsgetragenen Investmentgruppe Interogo Holding. Das Unternehmen verwaltet ausschließlich Vermögen der Gruppe sowie der Interogo Foundation in den Anlageklassen Private Equity, Infrastruktur und liquide Mittel. Es ist als alternativer Investmentfondsmanager (AIFM) zugelassen und unterliegt der Aufsicht der luxemburgischen Finanzmarktbehörde CSSF.
Lindauer hatte vor seinem Wechsel zu AGI zunächst als Auditor und im Bereich Financial Due Diligence bei PricewaterhouseCoopers gearbeitet, war kurzzeitig als Country Controller bei Yahoo! tätig und kehrte als Senior Consultant für M&A und Corporate Finance zu PWC (Pricewaterhouse Coopers) zurück. Neben seinem Hauptmandat ist Lindauer seit November 2022 Non-Executive Director bei der Initiative Level 20, die sich für mehr Frauen in der Private-Equity-Branche einsetzt.
Schroff war vor seiner Zeit bei AGI als Global Head of Private Debt bei der Allianz Investment Management tätig sowie als Chief of Staff im Büro eines Allianz-Vorstandsmitglieds. Früher arbeitete er parallel als Strategischer Projektmanager bei der Börse Stuttgart und als Leiter des Forschungszentrums Exchange Trading an der Universität Hohenheim. Von 2013 bis 2017 war er zudem Mitgründer des Stuttgarter Fintechs Sowa Labs, das auf prädiktive Analyse von Kapitalmarktdaten spezialisiert war und 2017 an einen Corporate-VC veräußert wurde.