Nachfolge bereits geregelt Private-Banking-Vorstand verlässt Frankfurter Sparkasse

Sven Matthiesen (l.) übernimmt die Aufgaben im Vorstand der Frankfurter Sparkasse von Stephan Bruhn. | © Helaba, Frankfurter Sparkasse

Sven Matthiesen (l.) übernimmt die Aufgaben im Vorstand der Frankfurter Sparkasse von Stephan Bruhn. Foto: Helaba, Frankfurter Sparkasse

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Stephan Bruhn verlässt die Frankfurter Sparkasse zum 31. August 2020. Der 60-jährige verantwortet das Geschäft mit privaten und gewerblichen Kunden sowie das 1822 Private Banking des Instituts. Zu Bruhns Nachfolger hat die Frankfurter Sparkasse Sven Matthiesen berufen. Er übernimmt spätestens zum 1. September 2020 die Aufgaben, entweder zunächst als Generalbevollmächtigter oder direkt als Vorstandsmitglied – abhängig von der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden.

Matthiesen arbeitete zuvor seit Dezember 2015 als Leiter des Bereichs Vorstandsstab und Konzernstrategie bei der Helaba. Zuvor war der 52-Jährige bereits schon einmal bei der Frankfurter Sparkasse tätig und leitete von März 2005 bis November 2015 das Ressort Vorstandstab/Kommunikation. In beiden Positionen verantwortete Matthiesen verschiedene strategische Projekte und entwickelte mit denen die Vertriebsstrategie und den Marktauftritt weiter – Darunter fällt etwa der Wechsel des Corporate Designs zum roten Sparkassen-S. Als Geschäftsführer der Stiftung der Frankfurter Sparkasse begleitete er zudem das gesellschaftliche Engagement des Instituts.

Von 2001 bis 2005 verantwortete Matthiesen beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband die Abteilung Sparkassenpolitik/Bankaufsicht und arbeitete an Grundsatzfragen der Sparkassen-Finanzgruppe mit. Seine berufliche Karriere startete der Diplom-Kaufmann nach einer Banklehre bei der Landesbank Schleswig-Holstein und einem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Promotion an der Universität Bayreuth 1998 bei der DG BANK. Nach weiteren Stationen beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und als Firmenkundenbetreuer bei der DG BANK wechselte er in die Sparkassen-Finanzgruppe.

Der scheidende Bruhn ist seit 1. März 2005 Mitglied des Vorstandes und seit 1. August desselben Jahres Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden der Frankfurter Sparkasse. Neben seiner Verantwortung für das Privatkundengeschäft ist er zudem Aufsichtsratsvorsitzender der 1822 Direkt, die als Tochtergesellschaft der Frankfurter Sparkasse seit 1996 bundesweit Direktbankdienstleistungen anbietet. „Herr Bruhn hat einen sehr hohen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung der Frankfurter Sparkasse in den letzten Jahren“, sagt Thomas Groß, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Frankfurter Sparkasse. Gerade im Privatkundengeschäft habe die Sparkasse, entgegen dem Trend in vielen anderen Großstädten, Marktanteile gewonnen. Für die Zukunft wünsche man Bruhn alles Gute.