Nachfolge bereits geklärt Insti-Chef Robert Schlichting verlässt Deutsche AM

Robert Schlichting (l.) ehemaliger Leiter des institutionellen Geschäftes der Deutschen AM und sein Nachfolger Sven Simonis

Robert Schlichting (l.) ehemaliger Leiter des institutionellen Geschäftes der Deutschen AM und sein Nachfolger Sven Simonis

Gut zwei Jahre nach seiner Berufung zum Chef des institutionellen Vertriebes in Deutschland kehrt Robert Schlichting der Deutsche Asset Management den Rücken. Unterschiedliche Auffassungen über die geschäftliche Ausrichtung hätten zu Schlichtings Abschied geführt, bestätigte ein Sprecher des Unternehmens dem private banking magazin auf Anfrage. Schlichting gehe auf eigenen Wunsch, man trenne sich im besten Einvernehmen.

Die Meinungsverschiedenheiten scheinen bereits länger bestanden zu haben: Die neue Führungsmannschaft für den institutionellen Vertrieb sei bereits seit sechs Monaten aktiv, so der Sprecher. Demnach hat Sven Simonis Schlichtings Aufgaben übernommen. Simonis berichtet an Alexander Preininger, den Leiter des institutionellen Geschäftes in Europa, dem Nahen Osten und Afrika.

Simonis ist seit April 2006 für den Deutsche-Bank-Konzern tätig, zunächst bis April 2013 als Direktor im Bereich Strategische Lösungen der Deutschen Bank selbst. Im Mai 2013 wechselte er als Leiter Global der Abteilung Capital Efficient Solutions zur Deutsche Asset Management.

Schlichting war im Februar 2015 angetreten, um institutionelle Anlagen und die Servicedienstleistungen für institutionelle Kunden weiter auszubauen. Er kam von der Fondsgesellschaft Neuberger Berman zur Deutsche Asset Management, für die er ebenfalls als Vertriebschef tätig gewesen war.