Nach dem Corona-Crash Institutionelle schmieden wieder Anlagepläne

Bulle und Bär vor der Frankfurter Wertpapierbörse, wo es im März 2020 zu einem extremen Kurssturz kam. Laut einer Umfrage denken Großanleger nun aber über Zukäufe bei Aktien und bestimmten Anleihen nach.

Bulle und Bär vor der Frankfurter Wertpapierbörse, wo es im März 2020 zu einem extremen Kurssturz kam. Laut einer Umfrage denken Großanleger nun aber über Zukäufe bei Aktien und bestimmten Anleihen nach. Foto: imago images / Future Image

Nur ein kleiner Teil der institutionellen Anleger hat sich im Zuge der Corona-Krise vollständig von Aktienanlagen aus den entwickelten Ländern getrennt. Das geht aus einer Kurzumfrage des Wiesbadener Analyseunternehmens Telos unter rund 40 institutionellen Anlegern hervor. Sie verwalten Kapitalanlagen von zirka 175 Milliarden Euro. 

In der Umfrage hat Telos deutsche Vertreter aus allen Anlegergruppen, allen voran Versorgungswerke mit einem Anteil von 25 Prozent, zu ihren Corona-bedingten Veränderungen in der Vermögensallokation sowie zu ihren Plänen für die nächsten 18 Monate befragt. Wie der folgenden Abbildung zu entnehmen ist, haben Umfrageteilnehmer ihre Investments in nahezu allen aufgeführten Anlageklassen reduziert. Wandelanleihen sind die Ausnahme.

Von den Verkäufen besonders betroffen waren alle Anlagestrategien, die unter der Kategorie „Absolute Return“ zusammengefasst werden. 60 Prozent der Umfrageteilnehmer haben ihre Investments reduziert.

Vorgenommene Veränderungen bei liquiden Anlagen

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