Nach Börsengang Knorr-Bremse-Eigner plant gemeinnützige Stiftung

Knorr-Bremse-Mehrheitseigner Heinz Herrmann Thiele.  | © Knorr-Bremse

Knorr-Bremse-Mehrheitseigner Heinz Herrmann Thiele. Foto: Knorr-Bremse

Nach dem milliardenschweren Börsengang von Knorr-Bremse hat Mehrheitseigner Heinz Hermann Thiele die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung bekannt gegeben. „Wir fördern mit unserem Geld hauptsächlich Kultur und Bildung“, so Thiele zur „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (kostenpflichtig). Nähere Angaben zur Stiftung machte Thiele nicht. Über die Stiftungsgründung hinaus will auch in andere Unternehmen investieren: Er habe schon die ein oder andere Firma im Blick, so Thiele.

Erst kürzlich hatte Thiele den Chef der Bayerischen Hausbau, Jürgen Büllesbach, für seine Stella Familien-Holding an Bord geholt. Bei dem Family Office soll Büllesbach den Immobilienbereich ausbauen.

Knorr-Bremse hatte vergangene Woche den zweitgrößten Börsengang des Jahres hingelegt. Thiele und seine Tochter nahmen dabei rund 3,9 Milliarden Euro ein. Der 77-Jährige klettert damit im Bloomberg-Ranking der vermögendsten Deutschen von Rang 10 auf den 4. Platz.