Mystery Shopping des „Euro“ Magazins Drei Häuser entscheiden Private-Banking-Test für sich

Vertreter der drei Häuser mit der Gesamtnote „sehr gut“: Bernhard Brinker (v.l.n.r.) Leiter Private Banking der Hypovereinsbank, Martin Fritz, Vorstandsvorsitzender der Fürst Fugger Privatbank und Joachim Häger, Wealth-Management-Vorstand bei Oddo BHF.

Vertreter der drei Häuser mit der Gesamtnote „sehr gut“: Bernhard Brinker (v.l.n.r.) Leiter Private Banking der Hypovereinsbank, Martin Fritz, Vorstandsvorsitzender der Fürst Fugger Privatbank und Joachim Häger, Wealth-Management-Vorstand bei Oddo BHF.

Die Bank Oddo BHF, die Fürst Fugger Privatbank und die Hypovereinsbank haben den diesjährigen Private-Banking-Test des „Euro“ Magazins für sich entschieden. Alle drei Anbieter erzielten die Note „sehr gut“ und verwiesen damit die Wettbewerber auf die Plätze.

Sonderfall Fürst Fugger Privatbank

Diesmal schickte das Magazin drei Testkunden zu insgesamt 20 Anbietern, um deren Vorschläge zu prüfen. Ein Sonderfall war in dieser Hinsicht die Fürst Fugger Privatbank. Da der Vater eines Testkunden dort sein Vermögen verwalten lässt, konnte man erstmals auch eine bestehende Kundenbeziehung prüfen. Anzulegen waren 3 Millionen Euro mit einem Horizont von mindestens zehn Jahren. Als Renditeziel gaben die Tester 3 bis 5 Prozent vor.

Bewertet wurden sechs Kriterien. Der Punkt Interaktion, bei dem der professionelle Umgang der Getesteten mit dem Kunden ausschlaggebend war, floss zu 10 Prozent in die Wertung ein. Das Testkriterium Ganzheitlichkeit, das 20 Prozent der Gesamtnote ausmachte, erfasste, inwieweit die Anbieter die individuelle Lage des Kunden berücksichtigen und mit ihrer Expertise verbinden.

Erstklassig bei Portfolio und Kosten

Für die mit 10 Prozent gewichtete Kategorie Transparenz war die Offenheit der Anbieter in Bezug auf ihre Vorschläge und die damit verbundenen Kosten entscheidend. Die Kosten an sich schlugen mit 25 Prozent der Gesamtnote zu Buche. Auf die Risikoanalyse entfielen 10 Prozent, die Portfoliostruktur werteten die Tester mit 25 Prozent. Dieses letzte Kriterium erfasste, wie effizient das Vermögen auf die Anlageklassen verteilt und wie systematisch die Risiken gestreut wurden.


Am Ende erreichten sechs der gestesteten Institute die Note „befriedigend“ , elf schlossen den Test mit einem „gut“ ab. Den Vorschlag der Bank Oddo BHF, die zum dritten Mal in Folge die Bestnote „sehr gut“ erzielte, überzeugte die Tester in nahezu allen Belangen. Die Hypovereinsbank, sogar zum bereits vierten Mal in Folge mit „sehr gut“ bewertet, punktete mit einem sehr guten Portfolio und niedrigen Kosten. Gleiches gilt für die länger nicht mehr getestete Fürst Fugger Privatbank, die sich als ebenso erstklassig in puncto Portfolio und Kosten herausstellte.


Die vollständigen Testergebnisse finden Sie in Ausgabe 12/17 des „Euro“ Magazins auf den Seiten 92ff.