Mitverdienen ohne anzufassen Neuer HQ-Fonds spielt Schwellenländer über Bande

Hat Schokolade mitgebracht: Der damalige Chef des Schoki-Herstellers Hershey, John Bilbrey, läutet am 31. Oktober 2014 an der New Yorker Börse die Eröffnungsglocke. Die Hershey-Aktie ist derzeit die größte Position im neuen HQ-Aktienfonds. | © Getty Images

Hat Schokolade mitgebracht: Der damalige Chef des Schoki-Herstellers Hershey, John Bilbrey, läutet am 31. Oktober 2014 an der New Yorker Börse die Eröffnungsglocke. Die Hershey-Aktie ist derzeit die größte Position im neuen HQ-Aktienfonds. Foto: Getty Images

Wer sich nicht direkt in Aktien aus Schwellenländern traut, für den hat die Fondsgesellschaft HQ Asset Management jetzt was. Der HQAM Global Equities DM4EM (ISIN, Privatanleger: DE000A2PEME1; Institutionelle: DE000A2PEMD3) enthält ausschließlich Aktien aus den Industrieländern. Die Unternehmen sollen „die Wirtschaftsleistung und Wachstumsdynamik der Emerging Markets optimal repräsentieren und von diesen profitieren“, heißt es von HQ. Man wolle damit die Risiken eines direkten Schwellenländerengagements vermeiden.

Den Gedanken dahinter drücken die Macher so aus: „Die Schwellenländerindizes werden vielfach von Konzernen dominiert, die einen Großteil ihres Geschäfts in Industrieländern tätigen. Es gilt die Faustregel: Je stärker sich ein Land im Entwicklungsprozess befindet, desto schlechter repräsentiert sein Aktienmarkt die wirtschaftliche Aktivität des Landes.“

Die Branchen und Länder sollen sich aus den Handelsströmen zwischen Industrie- und Schwellenländern ergeben. Die einzelnen Positionen will man über das hauseigene Bewertungsmodell zusammenstellen. Das beruht eigenen Angaben zufolge aus mehreren hundert Kennzahlen.