Mit Volksbank Maingau Frankfurter Volksbank besiegelt nächste Fusion

Eva Wunsch-Weber: Die Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Volksbank sieht „zwei sehr gut aufgestellte, ertrags- und eigenkapitalstarke Banken“ zusammengehen.  | © Frankfurter Volksbank

Eva Wunsch-Weber: Die Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Volksbank sieht „zwei sehr gut aufgestellte, ertrags- und eigenkapitalstarke Banken“ zusammengehen. Foto: Frankfurter Volksbank

Vertreter der Frankfurter Volksbank haben laut „Börsen-Zeitung“ (kostenpflichtig) die Fusion ihres Hauses mit der Vereinigten Volksbank Maingau abgesegnet. Nachdem von Letzterer bereits im November grünes Licht gekommen war, steht dem Zusammenschluss zu der mit 253.000 Eigentümern mitgliederstärksten Volksbank nun nichts mehr im Wege.

Gemeinsam kommen beide Institute demnach auf rund 600.000 Kunden, 1.700 Mitarbeiter und eine Bilanzsumme jenseits der 11 Milliarden Euro. Die Fusion soll laut Bericht rückwirkend per Anfang 2018 wirksam werden, sobald der Eintrag ins Genossenschaftsregister erfolgt ist. Es gingen „zwei sehr gut aufgestellte, ertrags- und eigenkapitalstarke Banken“ zusammen, die gemeinsam noch erfolgreicher sein könnten, zitiert die „Börsen-Zeitung“ die Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Volksbank, Eva Wunsch-Weber.

Die Vereinigte Volksbank Maingau ist nicht der erste und auch nicht der letzte kleinere Vertreter, den sich die Frankfurter einverleiben: 2016 war die Fusion mit der Volksbank Höchst über die Bühne gegangen. Fürs erste Halbjahr 2018 ist über den Zusammenschluss mit der Vereinigten Volksbank Maingau hinaus auch der mit der Volksbank Griesheim geplant. Hier wollen die Vertreterversammlungen im April kommenden Jahres ihr Votum abgeben.

Die Frankfurter Volksbank kam Ende 2016 auf eine Bilanzsumme von 9,2 Milliarden Euro bei mehr als 1.300 Mitarbeitern. Die Bank betreut mehr als 500.000 Kunden im Rhein-Main-Gebiet. Mit mehr als 200.000 Mitgliedern ist sie Deutschlands mitgliederstärkste Volksbank.