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Künstliche Intelligenz im Biotechsektor „Mit KI lassen sich geeignete Kandidaten schneller und günstiger identifizieren"

Dr. Samuel Croset, Portfolio Manager BB Biotech

Dr. Samuel Croset, Portfolio Manager BB Biotech Foto: BB Biotech

Die Sprach- (Siri) und Textanalyse (Google Translate) sind nur einige Beispiele für die bahnbrechenden Erfolge, welche mit künstlicher Intelligenz (KI) bereits erzielt werden konnten. Dabei spielten sowohl die dynamischen Veränderungen im Informatikfeld als auch Innovationen im Gebiet des Machine Learning eine Rolle. Besonders interessant sind hier KI-Verwendungen im Gesundheitssektor. Gezielte Anwendungen spannen sich über den gesamten Entwicklungsprozess von Medikamenten von der präklinischen Toxikologie, der Pharmakologie, der Konzeption von klinischen Studien bis hin zum Zulassungsprozess oder sogar der Vermarktung. So kann künstliche Intelligenz beispielsweise dafür genutzt werden, geeignetere Entwicklungskanditaten schneller und günstiger zu identifizieren. Hierbei ist zentral, dass Mensch und Maschine kollaborieren und dass eine Balance zwischen in silico und in vitro Experimenten gefunden wird.

Sowohl große als auch kleine Unternehmen suchen nach einem Eintritt in das Feld. Dabei besteht die Gefahr, dass sich alle Player ziellos darauf stürzen. Wenn dann frühe Erfolge ausbleiben, ist die Ernüchterung groß, auch für Anleger. Bei Großunternehmen besteht ausserdem die Schwierigkeit, dass KI nicht als Kernkompetenz hochgehalten wird und dementsprechend nur geringe Ressourcen zur Verfügung hat. Dementsprechend orientieren sich die besten Talente in diesen Hybridfeldern aus Technologie und Gesundheitswissenschaften bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes primär an Innovationsführern, welche von Grund auf ihren Fokus auf KI legen. Dabei ist nicht nur die Tech-Expertise wichtig, sondern auch das Wissen in den Bereichen von Biologie und Medizin. Der Prozess der Medikamentenentwicklung ist komplex und stark reguliert. Aus diesem Grund ist der Einstieg in Bereiche wie Digital Health und KI im Gesundheitswesen auch für Techriesen wie Apple, IBM oder Amazon schwierig. Für die Auswahl eines neuem Investments interessiert sich BB Biotech vor allem für Lösungen, welche Patientenbeschwerden lindern oder gar heilen kann, wobei der Weg oder die Methode zur Entwicklung eines Kandidaten eine geringere Rolle spielt. 

Zwei wichtige Player im Portfolio sind zum einen Relay Therapeutics – eine Firma mit Zugang zum weltweit schnellsten Computer, mit welchem Forscher bekannte Proteinstrukturen dynamisch simulieren können und kleinste Unterschiede identifizieren. Diese Technologie kann für die Wirkstofffindung genutz. Zum anderen ist die Firma Black Diamond Therapeutics aktuell. Sie nutzt maschinelle Lernverfahren um die Auswirkungen verschiedener Mutationen auf ein onkologisch relevantes Protein zu verstehen, zu kategorisieren und differenziell mit einem einzelnen Wirkstoff zu blockieren.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bbbiotech.com

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