BKB als Vertriebspartner Vermögensverwalter strebt nach Deutschland und Österreich

Arbeiten künftig zusammen: Nunzia Thiriot (r.), Leiterin Asset Management der Bremer Kreditbank, und Jean-Pierre Grimaud, Chef von OFI Asset Management

Arbeiten künftig zusammen: Nunzia Thiriot (r.), Leiterin Asset Management der Bremer Kreditbank, und Jean-Pierre Grimaud, Chef von OFI Asset Management

OFI Asset Management erweitert sein Fondsgeschäft auf die Märkte Deutschland und Österreich. Der Pariser Vermögensverwalter will in beiden Ländern institutionelle Anleger erreichen. Die Bremer Kreditbank (BKB) soll dabei als exklusiver Vertriebspartner behilflich sein.

Mit einem verwalteten Vermögen von 68 Milliarden Euro gehört OFI AM eigenen Angaben zufolge zu den größten institutionellen Vermögensverwaltern in Frankreich sowie unabhängigen Anbietern für nachhaltige Analgen auf dem Heimatmarkt. Die Gruppe verwaltet Ucits-Fonds nach französischem (FCP) und luxemburgischem Recht (Sicav) in allen Anlageklassen.

In Deutschland und Österreich will OFI AM ebenfalls beide Rechtsformen anbieten. Der Schwerpunkt liege auf Produkten mit nachhaltigen Investments für alle institutionellen Kundengruppen – von B2B bis zum diskretionären Mandatsgeschäft.

Etwa 20 Investmentfonds sollen in den beiden Ländern registriert werden. Die ersten sieben Fonds befinden sich den Angaben zufolge bereits im Zulassungsprozess. „Nachhaltige Investments werden bei unseren Kunden vermehrt nachgefragt“, sagt Nunzia Thiriot, Leiterin Asset Management der BKB.

Die Erweiterung von OFI AM sei Teil einer Internationalisierungsstrategie, die in den Märkten mit den größten Wachstumspotenzialen ihren Anfang nimmt. „Die BKB verfügt über ein sehr gutes, langjähriges Kundennetzwerk, das uns die Türen zu den Investoren öffnen wird“, sagt Jean-Pierre Grimaud, Chef des Pariser Vermögensverwalters.