Absicherung gegen Schwarze Schwäne Vermögensverwalter CCPM legt Absolute-Return-Fonds auf

Tsunami-Flutwelle rollt auf Block 1 des japanischen Kernkraftwerks Fukushima zu: Der Nuklearunfall im März 2011 gilt als Schwarzer Schwan. Gegen unerwartete Katastrophen-Ereignisse sieht sich der Fonds Gamma Plus gewappnet. | © imago images / Xinhua

Tsunami-Flutwelle rollt auf Block 1 des japanischen Kernkraftwerks Fukushima zu: Der Nuklearunfall im März 2011 gilt als Schwarzer Schwan. Gegen unerwartete Katastrophen-Ereignisse sieht sich der Fonds Gamma Plus gewappnet. Foto: imago images / Xinhua

Der Vermögensverwalter Conservative Concept Portfoliomanagement (CCPM) hat einen Absolute-Return-Fonds aufgelegt. Beim Gamma Plus (ISIN: DE000A2PYPV6, Retail-Klasse; ISIN: DE000A2PYPU8, Institutionelle-Tranche) kombiniert Portfoliomanager Markus Buchmann ein Basisportfolio aus liquiden Investment-Grade-Anleihen als Unterbau mit einem Options-Portfolio, das seinen Fokus auf der Ausgeglichenheit der Portfoliokennziffern hat. In einem neutralen bis positiven Börsenumfeld sollen Anleger somit stabile Erträge aus dem Fonds erhalten. Bei starken Markteinbrüchen sollen die Portfoliokennziffern durch den Überhang an Long-Optionen eine vorteilhafte Dynamik entwickeln, die sich bei fortschreitendem Marktverfall weiter verstärkt. Black-Swan-Hedge nennt Portfoliomanagemer Buchmann diesen Kniff: „Je größer das Abwärtsszenario ist, umso mehr profitiert der Anleger“, so sein Versprechen.

Der Investmentprozess des Gamma Plus folgt einem eigens dafür entwickelten quantitativen, regelbasierten Konzept. Buchmann verzichtet dabei auf illiquide Anleihen, Hochzinsanleihen und Anleihe-Trading. Man handelt ausschließlich liquide und börsennotierte Optionen auf europäische und US-Aktienindizes. Neue Portfoliopositionen geht das Fondsmanagement nur ein, wenn ein Prämienüberschuss vorliegt. Investitionen in Optionen erfolgen zudem nur in Form kleinerer Portfolios sowie zeitlich versetzt mit unterschiedlichen Verfallsterminen, um so eine zusätzliche Glättung des Auszahlungsprofils zu erreichen.

Die Grundstruktur der Strategie enthält eine Absicherung, die die Risiken verringert und von Marktzusammenbrüchen durch sein konvexes Auszahlungsprofil sogar profitieren soll. Darüber hinaus lösen festgelegte Schwellenwerte im Delta und Value-at-Risk ein Signal zur Anpassung aus. „Der Fonds grenzt sich klar von üblichen Risikoprämien- und Short-Vola-Strategien ab, da wir auf einen Überhang von leerverkauften Optionen verzichten und mehr Long- als Short-Optionen im Portfolio haben“, erläutert Buchmann. Service-KVG des Fonds Gamma Plus ist Hansainvest mit Sitz in Hamburg.