Mit 17 Prozent Sohn von SAP-Gründer beteiligt sich an Berliner Startup

Daniel Hopp (l.) bei einer Pressekonferenz vor einem Kampf von Boxer Felix Sturm: Der Sohn von SAP-Gründer Dietmar Hopp ist als umtriebiger Sportunternehmer bekannt und seit kurzem neuer Investor einer Fußball-App. | © Getty Images

Daniel Hopp (l.) bei einer Pressekonferenz vor einem Kampf von Boxer Felix Sturm: Der Sohn von SAP-Gründer Dietmar Hopp ist als umtriebiger Sportunternehmer bekannt und seit kurzem neuer Investor einer Fußball-App. Foto: Getty Images

Onefootball hat eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen. Dabei sollen Daniel Hopp – jüngster Sohn des SAP-Mitgründers und Milliardärs Dietmar Hopp – und das Family Office der Schadebergs, die hinter der Krombacher-Brauerei stehen, als Investoren eingestiegen sein, wie „Gründerszene“ berichtet. Das Berliner Startup betreibt ein App für Fußball-Fans mit nach eigenen Angaben monatlich fünf Millionen Nutzern.

Dem Bericht zufolge hält Hopp nach der Finanzierungsrunde insgesamt 17 Prozent an Onefootball. Er ist Sportunternehmer und vor allem im Eishockey aktiv. Neben dem Family Office der Schadebergs soll nun zudem mit Oetker ein weiteres Traditionsunternehmen über eine Beteiligungsgesellschaft mit an Bord sein.

Weitere neue Investoren dieser jüngsten Finanzierungsrunde im Sommer 2017 sollen der ehemalige Adidas-Chef Herbert Hainer und ein Zusammenschluss von Fußballspieler-Beratern sein. Hainers alter Arbeitgeber soll als bereits beteiligter Investor seine Anteile auch noch einmal leicht erhöht haben. Auch bekannte Investoren wie der US-Geldgeber Union Square Ventures, der Fonds von Star-Investor Klaus Hommels, Lakestar, und Earlybird haben bereits einen zweistelligen Millionenbetrag in das Startup investiert.