Misere der Caritas Pensionskasse Deutscher Caritasverband setzt auf R+V-Versicherung

Sitz der R+V in Wiesbaden: Die Versicherung betreut alle neuen arbeitgeberfinanzierten Betriebsrenten-Verträge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas-Rechtsträger.  | © R+V-Versicherung

Sitz der R+V in Wiesbaden: Die Versicherung betreut alle neuen arbeitgeberfinanzierten Betriebsrenten-Verträge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas-Rechtsträger. Foto: R+V-Versicherung

Der Deutsche Caritasverband arbeitet in der betrieblichen Altersversorgung seiner Mitarbeiter ab sofort mit der R+V-Versicherung (R+V) zusammen. Die Versicherung mit Sitz in Wiesbaden füllt damit die Lücke, die die angeschlagene Caritas Pensionskasse hinterlassen hatte. Letztere führt seit 1966 die sogenannte dienstgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung als Pflichtversicherung des Deutschen Caritasverbandes durch. Allerdings darf die Pensionskasse wegen einer bilanziellen Schieflage seit Mai vergangenen Jahres kein Neugeschäft mehr betreiben

Alle neuen arbeitgeberfinanzierten Betriebsrenten-Verträge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas-Rechtsträger werden rückwirkend zum 1. Januar 2019 bundesweit über die R+V Lebensversicherung betreut. Betroffen sind jene Mitarbeiter, die nicht Beteiligte einer kirchlichen oder öffentlich-rechtlichen Zusatzversorgungskasse sind. 

Dem Wechsel zur R+V war ein bundesweites Ausschreibungsverfahren vorausgegangen, bei dem sich die in der genossenschaftlichen Finanzgruppe verankerte Versicherung durchgesetzt hat. Ab sofort übernimmt im Caritasbereich die Beratungsgesellschaft Compertis die Dienstgeber-Beratung zum Thema Betriebsrente. Sie ist ein Gemeinschaftsunternehmen der R+V und der Fondsgesellschaft Union Investment.